Der Woronzeowski Palast in Jalta, der Graf Woronzeow, dem Generalgouverneur des Neurussischen Gebiets, gehörte, wurde als seine Sommerresidenz geplant. Ursprünglich wurde das Schloss im englischen Stil erbaut, später wurde das Projekt geändert und östliche Elemente hinzugefügt. Besonderheit des Palastes ist die südliche Terrasse, geschmückt mit Brunnen und Vasen, sowie die Marmorlöwen an der Treppe, die zum Meer führt.
Der Palast umfasst fünf Gebäude mit insgesamt 150 Zimmern. Zuerst wurde nicht der zentrale Bau, sondern der Speisesaal errichtet, dann das Schuwalowskij, in dem Gäste und der Schwiegersohn des Grafen untergebracht waren; später wurde es zum Billardzimmer. Im Park zieht der Schwanensee besondere Aufmerksamkeit auf sich, dessen Boden mit Halbedelsteinen bedeckt ist, was ihm an sonnigen Tagen ein besonderes Strahlen verleiht.
Nach dem Tod des Grafen ging der Palast an seinen Sohn und dann an entfernte Verwandte über. 1921 wurde das Gebäude zum Museum, aber während des Zweiten Weltkriegs gingen viele Exponate verloren. Im Februar 1945, während der Jalta-Konferenz, wohnte hier der britische Premierminister Winston Churchill mit der englischen Delegation.
1956 wurde im Schloss erneut ein Museum eröffnet, und seit 1990 gibt es hier das Alupka Palast- und Parkmuseum.
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