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Die erste Fabrik von Alexander Tschitschin

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Ende 1910 wurde in Moskau der Milchverarbeitungsbetrieb von Alexander Tschitschin fertiggestellt, der der größte in Europa wurde. Während europäische Fabriken täglich 10 bis 30 Tonnen Milch verarbeiteten, war diese Fabrik auf die Verarbeitung von 100-150 Tonnen ausgelegt. Erstaunlicherweise dauerte die Montage der Ausrüstung und die Inbetriebnahme der Anlagen nur einen Tag, was ein völlig außergewöhnliches Ereignis war.

Später eröffnete Tschitschin eine weitere Molkerei in Odessa.

Der Bau der Fabrik in Moskau war durch "produktionsbedingte Notwendigkeit" motiviert. Die Grundstückseigentümer in der Petrovka, 17, die Brüder Smirnov, beschlossen, das Mietshaus, in dem sich der erste Laden von Tschitschin befand, abzureißen und neu zu bauen. Infolgedessen verlegte Tschitschin seinen Hauptladen in das benachbarte Gebäude in der Petrovka, 19, und ersetzte die Lagerhäuser durch moderne Produktionsanlagen.

Zunächst schickte er seinen Gefährten A. A. Popov, den zukünftigen Leiter der Planung und des Baus der Fabrik, auf eine Geschäftsreise durch Europa, um Molkereien zu studieren. Die neue Fabrik nahm 1910 ihren Betrieb auf.

Die Fabrik konnte bis zu 150 Tonnen Milch pro Tag verarbeiten und war faktisch ein Kombinat, das später als Moskauer Milchkombinat Nr. 1 bekannt wurde. Hier wurden Quark, Sauerrahm, Käse, Butter, gebackene Milch und Eiscreme produziert. Auf dem benachbarten Grundstück baute Tschitschin ein Mietshaus, in dem er hauptsächlich Wohnungen an Fachleute der Fabrik vermietete. Heute ist dieses Haus restauriert und soll dem Original sehr ähnlich sehen. Tschitschin selbst zog näher zur Fabrik von der Tverskoy Boulevard, 9, in ein großes Haus in der Neuen Basman, 23, das in einer der Anzeigen als "eigenes Haus" bezeichnet wurde. Der genaue Standort des Hauses unter den vielen Gebäuden mit dieser Nummer ist bisher nicht ermittelt. Dort befand sich auch sein Büro, und eine Zeit lang lebten dort seine Brüder.

Geo-Punkt

Первый завод Александра Чичкина

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