Bis 1819 hieß das Kloster "Rjasaner Pustynski Pokrowski Mädchenkloster" und war im Volk als Agrafeninskaja Pustyn bekannt. Es befand sich in der Nähe des Kucksee, unweit von Rjasan.
Am 18. Juni 1819 wurde das Kloster auf den Schwarzen Berg im östlichen Teil der Stadt Michailow verlegt, und im Mai 1820 wurden auch die Zellen dorthin gebracht. Dem Kloster wurde die Friedhofskirche der Auferstehung Christi übertragen. 1919 schloss die sowjetische Regierung das Kloster, konfiszierte und plünderte dessen Eigentum, und die Kirchen wurden versiegelt. Bald wurde auf dem Gelände des Klosters ein Trupp Rotarmisten untergebracht, und einige Jahre später wurde dort eine Schweinezucht eingerichtet. Bis Ende der 1950er Jahre waren alle Gebäude des Klosters vollständig abgerissen. 1998 errichteten die Einwohner von Michailow eine Kapelle zu Ehren des Ikone der Gottesmutter "Die Suchenden der Verlorenen".
Die Kirche wurde am 10. Oktober 1999 von Metropolit Simon Nowikow von Rjasan und Kasimow geweiht. Am 6. Oktober 1999 segnete der Heilige Synod die Eröffnung des Pokrowski Frauenklosters zur Wiederbelebung des klösterlichen Lebens. Am 27. Mai 2001 wurde die Kirche des Pokrows der Heiligen Gottesmutter geweiht.
Am 2. Juli 2005 legte der Erzbischof von Rjasan und Kasimow Pawel Ponomarjow den Grundstein für den wiederaufgebauten Kathedralenbau mit dem Hauptaltar zu Ehren des Pokrows der Heiligen Gottesmutter.
Am 11. September 2007 wurde mit der Segnung des Erzbischofs von Rjasan und Kasimow Pawel der Grundstein für die Tor-Kirche zu Ehren des heiligen Apostels und Evangelisten Johannes des Theologen gelegt.
Im Kloster gibt es eine Sonntagsschule und eine Bibliothek. Außerdem gibt es eine kleine Landwirtschaft mit Geflügel- und Viehzucht. Für Pilger ist eine Speisehalle vorgesehen, jedoch gibt es kein separates Hotel, und im Wohngebäude können maximal 12-15 Personen untergebracht werden.
Derzeit laufen im Kloster Wiederherstellungsarbeiten: die Kathedrale wird rekonstruiert, die Klostermauer wird fertiggestellt und ein Garten wird angelegt.
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