Einer der ältesten Brücken in Kronstadt ist heute die Dokbrücke, die in den Jahren 1854-1856 anstelle der hölzernen verschiebbaren "Buckelbrücke" errichtet wurde. Ihren Namen "Dokbrücke" erhielt sie aufgrund der Nähe zum Peter-Dock. Die Brücke wurde von dem Ingenieur Oberstleutnant Bogdanowski entworfen, obwohl ihm laut einigen Informationen Vizeadmiral Makarow half.
Der Bau der Brücke wurde von der Berd-Werft mit Beteiligung der Mitarbeiter des Kronstädter Hafens durchgeführt. Ein besonderes Merkmal der Konstruktion ist die Verwendung von genietetem Verbindungen, da die Schweißtechnologie zu dieser Zeit noch nicht ausreichend entwickelt war. Kurz nach der Eröffnung der Brücke wurde ein Gitter aus Gusseisen bis zu den Schleusentoren installiert, das von der Sankt Petersburger Galvanoplastik- und Maschinenfabrik hergestellt wurde.
Die Dokbrücke ist einzigartig, da sie die einzige Drehbrücke in Kronstadt und St. Petersburg ist, die sich nicht hebt, sondern dreht. Früher, als ein Schiff in den Dock einfahren musste, wurde die Brücke zur Seite geschwenkt, das Schiff passierte und die Brücke wurde wieder an ihren Platz zurückgebracht. Heute wird das Dock nicht mehr genutzt, und die Notwendigkeit für eine Drehbrücke ist entfallen, aber bis heute ist sie die einzige Brücke in Kronstadt, die sich drehen kann.
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