← Zum Feed · Karte

Dina Dmitrijewna Zlobina

Фото 1
Dina Dmitrijewna Zlobina wurde am 6. Dezember 1936 im Dorf Tschernozje in der Mokschansky-Region der Oblast Penza in einer Lehrerfamilie geboren. Nach der Schule zog sie nach Kalatsch am Don und trat in eine technische Schule ein, wo sie den Beruf der Metalldreherin wählte. Nach Abschluss ihrer Ausbildung ging Dina nach Stalingrad und begann, im Werk "Barrikady" in drei Schichten zu arbeiten. Sehnend nach Hause drückte sie ihre Gefühle in Gedichten aus, in denen sie schrieb: „Auf fremdem Boden suche ich vergeblich nach Glück.“ In dieser Zeit begann sie, ihre Werke zu veröffentlichen und traf ihren ersten Mentor, den Dichter Fjodor Suchow. Er überzeugte sie, ihre Gedichte zu einem Wettbewerb am Moskauer Literaturinstitut namens Gorki einzureichen. 1957 wurde Dina Studentin dieses Instituts und bald erschienen ihre Gedichte in Zeitschriften wie „Literaturnaja Gaseta“, „Komsomolskaja Prawda“, „Junost“ und „Schmena".

1960 erschien ihr erstes Buch "Die Vogelbeere am Werkstor". 1962, im Jahr ihres Abschlusses, wurde der Sammelband "Frühlinge" veröffentlicht, und Zlobina wurde Mitglied des Schriftstellerverbands.

Dina reiste viel im Land und arbeitete als Korrespondentin des Radiosenders "Junost". Sie besuchte Baustellen im Norden und Sibirien, im Altai und in den ukrainischen Steppen.

1964 kehrte sie nach Penza zurück, aber ihr Herz blieb immer in Tschernozje, wo sie oft war und schuf.

Das Leben von Dina Zlobina endete tragisch. Sie litt an einer schweren Krankheit und stand unter ärztlicher Aufsicht in der psychiatrischen Klinik der Region. Am 4. Mai 2004 wurde sie im Wald am Stadtrand von Penza gefunden. Die Krankheit hatte sie plötzlich getroffen, und es war niemand in der Nähe, der helfen konnte. Dina Zlobina wurde am 8. Mai 2004 auf dem Neuen Westfriedhof beigesetzt.

Am 15. März 2005 wurde in ihrer Heimat ein Museum eröffnet. An diesem Tag erklangen im Dorf Lieder zu ihren Gedichten, die von Oktjabr Wasiljewitsch Grischin geschrieben wurden, und ihre Werke wurden gelesen. Die Gedichte klangen häufiger als gewöhnliche Worte, denn Dina Dmitrijewna hatte so ausdrucksvoll über sich selbst, ihr Schicksal und ihre Heimat erzählt, dass es nicht besser ausgedrückt werden konnte.

Am 1. September 2010 wurde im Dorf Tschernozje, wo die Dichterin studierte, eine Gedenktafel zu ihren Ehren angebracht.

Kommentare