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Nikolai Nikolaevich Zinin

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Dynamit wird traditionell mit dem Namen Alfred Nobel verbunden, der durch diese Erfindung weltweite Bekanntheit und erhebliches Einkommen erlangte. Es gibt jedoch die Meinung, dass die Idee von dem russischen Chemiker Nikolai Zinin stammen könnte.

Nikolai Nikolaevich Zinin zeigte bereits in der Gymnasialzeit außergewöhnliche Fähigkeiten und trat dann in die Universität von Kasan ein, wo unter seinen Lehrern Lobatschewski war. Bereits mit 25 Jahren hatte Zinin zahlreiche wissenschaftliche Entdeckungen gemacht und arbeitete während eines Praktikums in London mit Faraday zusammen. Der Höhepunkt seiner wissenschaftlichen Karriere fiel in die 1840er und 1850er Jahre. Zinin bildete eine ganze Reihe bekannter russischer Chemiker aus, wie Butlerov, Beketov, Shishkov und Borodin. Eine seiner bedeutenden Errungenschaften war die Entdeckung eines Verfahrens zur Synthese von Nitroglycerin aus Glycerin unter Verwendung von konzentrierter Salpetersäure und niedriger Temperatur, das er gemeinsam mit dem Doktoranden Petrushevsky entwickelte. Während des Krimkriegs schlug Zinin vor, Nitroglycerin für Artilleriegranaten zu verwenden, doch seine Ideen fanden bei den Militärs keine Unterstützung. Erst ab 1863 begann man, Nitroglycerin für unterirdische und unterwasser Explosionen zu verwenden.

Die Geschichte des Dynamits begann jedoch damit, dass Zinin, während er mit seinem Nachbarn Nobel sprach, ihm von seinen Experimenten zur Schaffung von sicher transportierbarem Sprengstoff erzählte. Einige Jahre später, als bei der Transportierung von Nitroglycerin eine der Flaschen zerbrach und die Flüssigkeit in den Infusionsboden eindrang, erinnerte sich Nobel an Zinins Erzählungen über das Durchtränken von pulverförmigen Substanzen mit Nitroglycerin. Er erkannte schnell die Eigenschaften der entstandenen Mischung, was zur Erfindung des Dynamits führte, das Nobel erhebliche Einkünfte einbrachte. Als Zinin davon erfuhr, bemerkte er nur: "Dieser Alfred Nobel hat uns das Dynamit vor der Nase weggerissen."

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