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Flugzeugfabrik Schwan-12

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Geheime Unternehmen begannen ab 1914 aktiv in unserer Stadt zu erscheinen. In der Kirova-Straße, neben dem Haus Nummer 63, befand sich eine Fabrik, die Teile für die Flugzeuge "Schwan" herstellte.

Auf dem weitläufigen Gelände, das in die Tiefe der Slava-Straße führte, befand sich früher eine große Fabrik. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellte sie Möbel her, ging aber während des Krieges bankrott. Der Staat kaufte die leerstehenden Flächen und übergab sie dem Verteidigungsministerium. Hier wurden Schrauben, Holzrumpfe und andere Teile für die Doppeldecker "Schwan-12" produziert. Diese Flugzeuge wurden an der Front als Aufklärer eingesetzt. Russische Piloten beobachteten die Positionen des Feindes, dokumentierten die Verteidigungslinien, Truppenbewegungen und die Positionierung der Artillerie. Obwohl die "Schwäne" in große Höhen aufsteigen konnten, machten ihre geringe Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit sie zu einem leichten Ziel für Jäger und Luftabwehr. Die Piloten konnten das Feuer erwidern, aber das Maschinengewehr "Colt" hatte einen begrenzten Drehbereich, was den Schusswinkel verringerte.

Dennoch gab es auch positive Aspekte. Während der Werkstests erreichte das Flugzeug eine Geschwindigkeit von 120 km/h und konnte mit einer Nutzlast von 350 kg in 22 Minuten eine Höhe von 2000 m erreichen. Die starre Motorinstallation und das Fehlen von Vibrationen wurden als Vorteile angesehen. "Schwan-XII" übertraf den deutschen "Albatros" in Bezug auf "Flugreserve bei 700 Motorumdrehungen" (geringes Gas), die Flugeigenschaften verbesserten sich, aber der Kraftaufwand am Steuer erhöhte sich, was Anpassungen erforderte.

Die Produktion von Flugzeugteilen, wenn auch anderer Modelle, in Penza setzte sich auch nach dem Ersten Weltkrieg fort. Allerdings wurde die Fabrik 1923 aufgrund von Finanzierungsengpässen geschlossen.

Geo-Punkt

Завод по производству самолётов Лебедь-12

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