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Wagenhalle mit Heizhaus des Miusser Straßenbahndepots

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Die Wagenhalle mit Heizhaus, seit 2017 als Objekt des kulturellen Erbes regionaler Bedeutung anerkannt, befindet sich entlang der roten Linie der Miusser Gasse. Sie wurde in den Jahren 1901 und 1905 erbaut und erhielt bald, in den Jahren 1910 und 1911, neue Anbauten auf der Südwestseite. In dem rechteckigen Gebäude waren Werkstätten und Lagerräume untergebracht.

Die Architektur der Industriekomplexe Russlands jener Zeit, einschließlich des Miusser Straßenbahndepots, erinnert an mittelalterliche europäische Festungen und Burgen: geschlossene Konturen, Türmchen und Risalite, gotische Dekorelemente, unverputzte Ziegelwände und gewölbte Tore. Diese Gebäude fügten sich, trotz ihrer technologischen Bestimmung, harmonisch in das architektonische Gefüge der alten Stadt ein, ohne einen starken Kontrast zur umgebenden Bebauung zu schaffen.

In der sowjetischen Zeit wurde das Gebäude umgebaut. Die Einfahrtstore für die Straßenbahnen wurden zugemauert, und das zentrale Torpaar wurde in den 1950er Jahren zusammengelegt, als die Gebäude des Straßenbahnbetriebs in ein Trolleybusdepot umgewandelt wurden. Die Hauptfassade wird durch einen Risalit mit Türmchen und einem gestuften Attik hervorgehoben. Die Einfahrtstore sind mit halbrunden Bögen geschmückt, die Fassade ist mit rustizierten Lisenen und einem krönenden Gesims dekoriert. In den kleinen Bögen der Fassade sind die originalen Glasfenster erhalten geblieben. Die Südwestfassade entlang der Miusser Gasse hat ihr ursprüngliches Aussehen am besten bewahrt.

Das Dach mit Lichtkuppeln, dessen Entwurf dem bekannten russischen Ingenieur V.G. Schuchow zugeschrieben wird, wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts umgebaut. In den Innenräumen, die in Korridore für den Straßenbahnbetrieb unterteilt sind, ist die historische Ausstattung nicht erhalten geblieben, aber die tragenden Konstruktionen und Decken aus dem frühen 20. Jahrhundert, einschließlich der geschweißten Metallträger, sind erhalten geblieben.

Bei der Restaurierung und Anpassung des Komplexes des Miusser Straßenbahndepots zu einem kulturellen und Freizeitzentrum sowie einem Foodcourt hat das Gebäude der Wagenhalle mit Heizhaus seine historischen Maße und Grundriss beibehalten. Einige spätere Anbauten wurden abgerissen, die Fassaden wurden erneuert und die dekorativen Elemente wurden restauriert und verstärkt.

Geo-Punkt

Вагонный сарай с котельной Миусского трамвайного депо

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