Eines der architektonischen Denkmäler der Krim ist die Sudak-Festung, die im Mittelalter von den Genuesern erbaut wurde. Ihr Bau begann im 14. Jahrhundert und dauerte bis ins 16. Jahrhundert, einschließlich neuer Erweiterungen der Verteidigungsanlagen. Die Festung befindet sich auf einem hohen Korallenriff, in 157 Metern Höhe über dem Meeresspiegel des Schwarzen Meeres. Dank ihrer günstigen Lage schützte sie lange Zeit die Küste vor osmanischen Übergriffen. In der Festung gab es zahlreiche Türme, von denen der höchste der Wachturm war. Der Name dieses Turms, wie auch der anderer, änderte sich mit jedem neuen Konsul. Die Garnison der Festung war klein, konnte aber bei Bedarf vergrößert werden. In Friedenszeiten stellte eine Wache bis zu achtzig Krieger, was es ermöglichte, die anderen Soldaten rechtzeitig zu warnen und den Feind aufzuhalten.
Die Sudak-Festung ging nicht nur wegen ihres Erhaltungszustands in die Geschichte ein, sondern auch durch die Erinnerungen von Zeitgenossen. Zu den bekannten Gästen der Festung gehörte der berühmte Händler und Seefahrer Marco Polo, der von 1254 bis 1324 lebte. Nach der Eroberung durch die Osmanen erlitt die Festung schwere Schäden und wurde nicht mehr entsprechend genutzt. Im Laufe der Zeit verfielen die Verteidigungsanlagen und wurden zerstört, und erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde beschlossen, der Festung den Status eines Museums zu verleihen. Der bekannte Forscher und Ingenieur Alexander Berthier-Delagard begann mit Restaurierungsarbeiten, wodurch die Festung erhalten blieb.
Heute ist die Festung bei Forschern und Touristen beliebt, hier werden oft historische Filme gedreht, deren Zahl bereits über zehn beträgt. Jährlich finden in der Festung Ritterturniere statt, und es sind mehr als zweitausend mittelalterliche Exponate ausgestellt. Dieses einzigartige historische Objekt befindet sich auf der Krimhalbinsel.
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