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Alexander Iljitsch Shpakowski

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In der Geschichte des Russischen Kaiserreichs gab es viele Autodidakten, darunter Erfinder von Traktoren, Torpedogeräten, Makholety und Industriemaschinen. Einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der russischen Wissenschaft leistete Alexander Iljitsch Shpakowski. Über seine Kindheit ist wenig bekannt: Er wurde am 20. August 1823 in Smolensk geboren, und später zog seine Familie nach Petersburg, wo er in ein Gymnasium eintrat. Schon in jungen Jahren interessierte sich Shpakowski für Physik. Im Pawlowsker Kadettenkorps interessierte er sich für elektrische Beleuchtung, die zu dieser Zeit wenig erforscht war. Alexander Iljitsch strebte danach, die Lebensdauer von Lampen zu verlängern und ihre Helligkeit zu erhöhen. 1850 stellte er einen automatischen Regler für den Abstand zwischen den Elektroden einer Lichtbogenlampe vor, was die industrielle Produktion dieser Lampen ermöglichte.

Vor der Krönung von Alexander II. wurde ein Wettbewerb zur Beleuchtung des Roten Platzes in Moskau ausgeschrieben, und Shpakowski beschloss, daran teilzunehmen und gewann. Es gab jedoch Probleme: von 15 Lampen brannten nur 11. Dennoch war es für die Bewohner Moskaus ein beeindruckender Anblick, und nach den Erinnerungen Zeitgenossen war der Platz wie am Tag beleuchtet.

In den 1860er Jahren wurde Alexander Iljitsch angeboten, für das Verteidigungsministerium zu arbeiten. In seiner Werkstatt schuf er eine einzigartige Lampe für Unterwasserarbeiten. Zunächst wurden sie an die russische Marine geliefert, aber bald interessierten sich die Engländer für diese Lampen und kauften eine große Menge, wodurch die Lampen auch im Westen verwendet wurden.

Das letzte Projekt von Shpakowski war die Arbeit an einem "Raketenbau" für Torpedos. Leider explodierte während der Entwicklung ein Torpedo in der Werkstatt, und der Erfinder erlitt eine schwere Gehirnerschütterung, die zu einer Blutung im Bereich des hinteren Kleinhirns führte. Am 25. Juni 1881 starb Alexander Shpakowski.

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