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Semyon Badaev, der Metallurg, der den stärksten Stahl erfand

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Semyon Badaev, ein genialer Autodidakt, entwickelte eine neue Methode zur Stahlproduktion, und seine chirurgischen Instrumente wurden von Nikolai Pirogov höchst geschätzt. Leider ist wenig über seine Kindheit bekannt. Er wurde 1778 im Dorf Verchi geboren, das sich heute im Gebiet Brjansk befindet. In jungen Jahren wurde der Leibeigene als Lehrling zu einem örtlichen Werk geschickt, wo er wahrscheinlich seine ersten beruflichen Fähigkeiten erwarb. Später fand er sich in der Koltowskaja Stahlfabrik bei St. Petersburg wieder.

Zu dieser Zeit war Russland gezwungen, Stahl in England zu kaufen, da kein einheimisches Unternehmen Metall von solcher Qualität produzieren konnte. Genau dann schlug Semyon Badaev dem Direktor der Fabrik vor, ein Experiment durchzuführen, und versicherte, dass er hochwertigen Stahl herstellen könne. Es wurde ein Ofen mit zwei Kammern verwendet: In der ersten wurde das Eisen mit Kohlenstoff angereichert, um die Härte und Abriebfestigkeit zu erhöhen, und in der zweiten wurde es geschmolzen, um Stahl zu erhalten. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen. Ab 1810 begann Russland mit der Produktion von Stanzstahl, der für komplexe Werkzeuge erforderlich war. Beeindruckt von Badaevs Erfolg, kaufte die Regierung ihn aus der Leibeigenschaft frei und beauftragte ihn mit der Herstellung chirurgischer Instrumente.

Semyon Ivanovich setzte seine Experimente im Wotkinsker Werk unter der Leitung von Ilya Tchaikovsky, dem Vater des bekannten Komponisten, fort. Zu dieser Zeit begann man im Ural gerade erst mit der Platinförderung, und Badaev beschloss, ihre Eigenschaften zu untersuchen. Er führte eine Reihe von Experimenten durch, indem er Platin mit Stahl legierte, und erhielt ein äußerst starkes Material.

Im Jahr 1840 beauftragte Tchaikovsky Badaev, die Instrumente auf der Nischni-Nowgorod-Messe vorzustellen. Dort erhielten Skalpelle und Lanzetten hohe Anerkennung vom herausragenden Chirurgen Nikolai Pirogov: "Diese Dinge schnitten sehr gut und waren so haltbar, dass man keinen einzigen Schnitt darauf bemerkte." Bis zu seinem Lebensende beschäftigte sich Semyon Badaev mit der Verbesserung der Produktion von Gussstahl. Am Tag seiner Beerdigung, dem 21. September 1847, wurde ihm zur Erinnerung ein Stück hochwertigen Gussstahls in seinen Sarg gelegt.

Geo-Punkt

Семён Бадаев, металлург, придумавший самую крепкую сталь

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