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Die geheimen Haubitzen des Grafen Schuwalow

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Seit dem Auftreten der Artillerie in Russland im Jahr 1382 wurde ihr große Aufmerksamkeit geschenkt. Ausländer, die das Land zur Zeit von Iwan dem Schrecklichen und Alexei Michailowitsch besuchten, bemerkten die große Anzahl von Kanonen, die sich durch ihre Schönheit auszeichneten. Tatsächlich genügt ein Blick auf die "Zar-Kanone" im Kreml, um das Können der russischen Gießer zu würdigen.

Peter der Große modernisierte die russische Artillerie und brachte sie in Übereinstimmung mit den modernen Standards seiner Zeit. Er reduzierte die Anzahl der Geschütztypen und Kaliber und vereinfachte die Konstruktionen der Lafetten und Züge.

Es gab jedoch ein Problem mit der Schrotmunition: Bei einem Schuss flogen die meisten Bleikugeln oder Eisenkugeln über die Köpfe der Feinde hinweg oder gruben sich in den Boden ein. Die Ursache für die vertikale Streuung der Schrotmunition war die runde Form des Rohres.

Zunächst versuchte man, das Problem mit einem Rohr mit rechteckigem Querschnitt zu lösen, aber solche Geschütze erwiesen sich als unzuverlässig aufgrund von Rissen in den Ecken, die durch ungleichmäßige Belastung verursacht wurden.

Um die Schrotmunition horizontal streuen zu lassen, wurden die Rohre oval geformt und die Ladezimmer konisch. Diese Idee wurde von General-Feldzeugmeister Graf P. I. Schuwalow vorgeschlagen und von Major Musin-Puschkin und dem Gießer Stepanow umgesetzt. Die "geheimen Haubitzen Schuwalows" wurden mit geschlossenen Rohren an die Positionen gebracht, um das Geheimnis zu wahren.

Der erste kampfmäßige Einsatz der "geheimen" Haubitzen fand im Siebenjährigen Krieg in den Schlachten gegen die Armee Friedrichs II. statt. Bei Gross-Jägersdorf spielten sie eine entscheidende Rolle beim Sieg. Bald darauf wurden sie jedoch aufgegeben, da sie nur Schrotmunition abfeuern konnten.

Geo-Punkt

“Секретные гаубицы” графа Шувалова

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