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Der russische Dampfschiffflotten auf dem Aralsee

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Wenn man über die russische Handelsflotte spricht, denkt man normalerweise an die Basen im Schwarzen und Ostsee, im Pazifik, und einige erwähnen auch das Kaspische Meer. Doch Russland hatte einst auch eine Basis am Aralsee. Ursprünglich begann dies als wissenschaftliche Untersuchung der lokalen Gebiete und des Gewässers selbst. Zunächst fuhren Holzschiffe auf dem Meer, aber bereits im Frühjahr 1853 erschienen die ersten russischen Dampfer "Perowskij" und "Obrutschew". Diese Schiffe hatten eine besondere Konstruktion mit ausfahrbaren Kielen, die es ihnen ermöglichten, nicht nur auf dem Meer zu fahren, sondern auch in die Amudarja und Syrdarja einzufahren. Die Dampfer wurden unter Berücksichtigung der lokalen Naturbedingungen gebaut und verwendeten als Brennstoff Salsola.

Bald musste Verstärkung geschickt werden, da die Überfälle von Banditen auf die Schiffe zunahmen. So entstand auf dem Aral eine Militärflotte. Bewaffnete Schiffe nahmen erfolgreich an Überfällen gegen die Chiwinen teil. 1855 wurde der erste Hafen am Aralsee gegründet, in der Nähe dessen Reparaturwerkstätten für die Schiffe untergebracht waren. Im Laufe der Zeit wurden die Dampfer auch als Passagier- und Frachtschiffe genutzt, die wochenlang über die Wasserflächen fuhren. Zum Beispiel dauerte die Reise von Tschinaz nach Fort Perowskij (heute Kyzylorda) und zurück bis zu 14 Tage. In 15 Jahren transportierten die russischen Schiffe über 1 Million Pud Fracht und brachten fast 30.000 Passagiere zu Dörfern und Städten. Ab den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts begannen am Aral Fischerboote zu arbeiten.

Trotz der Tatsache, dass der Aral oft einfach als salziges See betrachtet wird, ist es dennoch ein Meer, und die Navigation darauf war nicht einfach, was zu Vorfällen führte. 1870 stieß der Dampfer "Samarkand" auf Steine und sank, konnte aber geborgen werden. Bei den abergläubischen Seeleuten hatte er jedoch einen schlechten Ruf, blieb oft im Flachwasser stecken, und 1881 erlitt er ein ernsthaftes Leck und sank endgültig. Man versuchte, ihn mit Bargen und Kamelen zu retten, plante sogar, einen Damm zu bauen und das Wasser abzuleiten, aber nichts gelang. So blieb er auf dem Grund des Meeres liegen.

Geo-Punkt

Русский пароходный флот на Аральском море

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