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Robert Roschdestwenski über Saint-Genèvieve-des-Bois

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Kleine Kirche. Die Kerzen sind heruntergebrannt. Der Stein, vom Regen gewaschen, ist weiß geworden. Hier ruhen die, die früher waren. Der Friedhof von Saint-Genèvieve-des-Bois. Hier liegen Träume und Gebete, Tränen und Tapferkeit, Abschiede und Ausrufe. Stabs-kapitäne und Gardemarine, Kolonel und Junker. Weiße Garde, weißes Heer, weißer Knochen. Feuchte Platten werden von Gras bedeckt. Russische Inschriften auf dem französischen Friedhof. Ich berühre mit der Hand die Geschichte, gehe durch den Bürgerkrieg. Wie sie davon träumten, nach Moskau zurückzukehren, dort auf einem weißen Pferd einzureiten! Aber es gab weder Ruhm noch Heimat. Das Herz ist gegangen, aber die Erinnerung bleibt. Ihre Exzellenzen und Adligen zusammen in Saint-Genèvieve-des-Bois. Sie liegen dort, haben ihre Qualen überlebt und ihre Wege gegangen. Immer noch Russen, scheinbar unsere, aber eher niemandes. Wie sie, vergessen, einst, alles und immer verfluchend, danach strebten, auf sie zu blicken, die Siegerin, wenn auch unverständlich und unverzeihlich, das Heimatland, und zu sterben. Mittag. Die Birken werfen Schatten des Friedens. Am Himmel russische Kuppeln, und die Wolken, wie weiße Pferde, rasen über Saint-Genèvieve-des-Bois.

Geo-Punkt

Роберт Рождественский о Сен-Женевье-де-Буа

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