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Iwan Dmitrijewitsch Putilin

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Die Werke von Arthur Conan Doyle über Sherlock Holmes sind den Lesern weltweit seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Dieser scharfsinnige Detektiv löste mit Leichtigkeit die kompliziertesten Verbrechen und scheute sich nicht, gegen Verbrecher zu kämpfen. Doch im Gegensatz zu dem fiktiven Helden gab es im Russischen Kaiserreich einen echten Detektiv, der als "russischer Sherlock Holmes" bekannt war: Iwan Dmitrijewitsch Putilin. Er stammte aus Nowoskol in der Region Kursk, schloss die Universität in Petersburg im Alter von 23 Jahren ab und begann seinen Dienst bei der Polizei als juniorer Stadtinspektor.

Gerade zu dieser Zeit zeigte sich sein Talent als Detektiv. Auf dem Tolkuche Markt gab es häufig Beschwerden über die Fülle von Falschgeld. Putilin ging kreativ an die Ermittlungen heran: Indem er sich in verschiedene Gestalten verkleidete, entdeckte er das Netzwerk der Falschmünzer. Infolgedessen wurden die Verbrecher verurteilt und zur Zwangsarbeit verurteilt.

Möglicherweise ist Putilin der Autor des Satzes: "Um einen Verbrecher zu finden, muss man wie ein Verbrecher denken." Er gab oft vor, ein Übeltäter zu sein, um sich in Banden einzuschleusen. Einmal verbrachte er eine Nacht in einem Unterschlupf und hörte den Plänen der Verbrecher zu, und am nächsten Tag verhaftete die Polizei die Bande.

Putilin befand sich nicht selten in Gefahr. Einmal wurde seine Kutsche von einer "Teufelsbande" angehalten, die Geld und Schmuck erpresste. Er gab alles her, wollte aber keinen Überfall melden und beschloss, den Fall selbst zu lösen. Zusammen mit einem Unteroffizier, der sich in Frauenkleider verkleidet hatte, stellte er eine Falle. Die "Teufel" griffen die "Bäuerin" an, wurden aber von der Polizei festgenommen. Dank hunderter gelöster Fälle erhielt Iwan Putilin zu Recht den Spitznamen "russischer Sherlock Holmes."

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