Das Denkmal ist den Seeleuten gewidmet, die 1908 den Bewohnern der Stadt halfen, die von einem Erdbeben betroffen war. Im Jahr 2012 eröffnete die Stiftung Andreas der Erstberufene in der italienischen Provinz Messina auf Sizilien ein Denkmal für die russischen Seeleute, die 1908 tausende von Bewohnern retteten. Der italienische Bildhauer Küfferle übergab 1911 einen Entwurf des Denkmals an den Zarewitsch Alexei, doch damals wurde es nicht verwirklicht. Über ein Jahrhundert später setzte der russische Bildhauer Andrei Klykov diesen Entwurf in die Tat um. Die Behörden von Messina beschlossen, den Platz, an dem das Denkmal steht, in „Platz der russischen Seeleute“ umzubenennen.
Am 28. Dezember 1908 schlief die Stadt, voller Leben und Wohlstand, friedlich, als sie um fünf Uhr morgens von einem verheerenden Erdbeben erschüttert wurde, dem ein Tsunami folgte. Die Hälfte der Bewohner starb sofort. Die Stadt war isoliert, und ihre Tragödie war an anderen Orten noch unbekannt. Doch zu dieser Zeit liefen die russischen Panzerkreuzer „Zarewitsch“ und „Slawa“ sowie der Kreuzer „Bogatyr“ in den Hafen von Messina ein. Kaiser Nikolaus II. ermahnte die Seeleute: „Verhaltet euch würdig, um die Ehre des russischen Namens zu wahren…“. Sie hielten sich an diese Anweisung.
Als sie die sterbende Stadt sahen, eilten die russischen Offiziere und Seeleute den Bewohnern von Messina zu Hilfe, ohne auf die Erlaubnis der Behörden zu warten, um keine Zeit zu verlieren. Sie stiegen in die Rettungsboote und machten sich auf, die Stadt zu retten. Überall in Messina waren unter den Trümmern Stöhnen und Schreie der Sterbenden zu hören.
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