Die Kirche in Rom ist die älteste der aktiven russischen Kirchen in Italien. Am 6. Oktober 1803 genehmigte Kaiser Alexander I. den Vorschlag des Außenministeriums zur Gründung der Kirche bei der russischen Mission, die beim Papst akkreditiert war. Aus der aufgelösten Zacharjewskaja-Kirche in Petersburg und der 1788 nicht nach Turin gesandten Botschaftskirche wurden die notwendigen liturgischen Gegenstände aus Silber, Kerzenständer und das Evangelium in einem teuren Einband entnommen. Der Ikonostase wurde speziell angefertigt. Auch ein Priester, der junge Vater Wassili Ioannowitsch Iwanow, wurde ernannt.
Trotz des Erlasses von Kaiser Alexander I. zum Bau eines orthodoxen Tempels in Rom im Jahr 1803 wurde der Bau erst 1828 dank der Bemühungen von Fürst Grigori Gagarin abgeschlossen. Konstantin Ton entwarf die Hauskirche der Mission. Später wechselte der Tempel mehrmals seinen Standort. Erst 1932 wurde in der Villa von Maria Tschernyschewa eine neue Kirche nach dem Entwurf des Architekten Fürst Wladimir Wolkonski geweiht.
Die Kirche wurde im ersten Stock untergebracht, und von der Hofseite wurde der Altarbereich angebaut. Der Tempel war mit goldenen Mosaiken und grünem Marmor geschmückt. In der Kirche befand sich ein einreihiger Ikonostase von Konstantin Ton. Hier wurden Ikonen aufbewahrt, die von Peter Bassin, Karl Brjullow, Fedor Bruni geschaffen wurden, sowie die von Athos übergebene Iweron-Ikone der Gottesmutter, das athonitische Bild der Gottesmutter „Torwächterin“ und andere.
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