Bis zum Bau der steinernen Epiphanias-Kathedrale gab es im Kloster bereits eine hölzerne Kirche mit einer Speisehalle, die dem heiligen Nikolaus von Myra, dem Wundertäter, gewidmet war. Laut der Klosterbeschreibung von 1629-1630 gab es neben der Epiphanias-Kathedrale im Kloster eine Kirche mit einer Speisehalle des Nikolaus, des Wundertäters, eine Abtszelle, zehn Brüderzellen, in denen siebenundzwanzig Mönche lebten, vier leere Zellen, eine Bäckerei, eine Küche, einen Eiskeller, drei Speicher, ein Torhaus und eine hölzerne Umzäunung.
Heute führt der Weg zum Kloster direkt zur Nikolai-Kirche, die von zwei Türmen umgeben ist, die aus dem ursprünglichen Bau von 1691 erhalten geblieben sind. Die steinerne Kirche, die 1685 mit Mitteln der Rostower Gutsbesitzer, der Strelitzen Meschcherin, errichtet wurde, wurde durch die Brände von 1730 und 1826 erheblich beschädigt. Sie wurde unter der Leitung des Architekten P.Ja. Pankow in der Zeit von 1826 bis 1837 umgebaut. In dieser Zeit wurde auch der Glockenturm im klassizistischen Stil errichtet, und an der Westfassade erschien ein klassischer Portikus.
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