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Museum für Geschichte und Ethnographie in Jugorsk

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Im Jahr 1999 wurde das Stadtmuseum gegründet, das am 12. Januar 2001 die erste ständige Ausstellung mit dem Titel „Jugorsk. Von der Legende bis zum Punkt auf der Karte“ präsentierte. In dieser Ausstellung fanden archäologische und ethnografische Sammlungen des Museums ihren Platz.

Im Jahr 2002 entstand 6 Kilometer von Jugorsk entfernt ein Freilichtmuseum. Diese Ausstellung stellt eine Rekonstruktion einer traditionellen Siedlung der Bewohner des linken Ufers der unteren Ob und der norduralischen Vorberge dar. Sie umfasst ein Wohnhaus mit Inneneinrichtung, heilige Sumjachi zur Aufbewahrung der Familiengeister, Wirtschaftsgebäude und Überdachungen, eine Sommerküche, einen Brotbackofen, Hundehütten, einen Rentiergehege und Jagdfallen.

Im Jahr 2005 fusionierten die beiden Museen zum Museum für Geschichte und Ethnographie. Im Jahr 2007, anlässlich des 45-jährigen Bestehens von Jugorsk, wurde eine neue ständige Ausstellung „Linien des Schicksals, Schnittpunkt“ eröffnet, die die Geschichte der Region und der Stadt detailliert illustriert. Sie zeigt nicht nur archäologische und ethnografische Sammlungen, die das Leben und die Traditionen der pelimschen Mansi widerspiegeln, sondern auch Materialien, die der 50-jährigen Geschichte von Jugorsk gewidmet sind: persönliche Gegenstände, Fotografien und Dokumente der Stadtbewohner sowie Arbeits- und Alltagsgegenstände aus den 1960er bis 1990er Jahren. Die Geschichte von Jugorsk spiegelt auf einzigartige Weise die Schlüsselmomente der modernen Ära Westsibiriens wider, einschließlich der Erschließung der Waldressourcen und Bodenschätze, dem Bau von Eisenbahnen und dem Entstehen neuer Städte inmitten von Taiga und Sümpfen.

Geo-Punkt

Музей истории и этнографии в Югорске

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