Die Unterstation, die für die Versorgung des heute nicht mehr funktionierenden Miusser Straßenbahndepots gebaut wurde, befindet sich im benachbarten Viertel. Es handelt sich um ein vierstöckiges Gebäude aus rotem Ziegel, das mit dekorativen Putz-Elementen geschmückt ist und einen Turm sowie eine Treppe hat.
Das Objekt wurde 1904 errichtet und im Stil der industriellen Ziegel-Öklekik gestaltet, die für diese Zeit charakteristisch ist. Das historische Erscheinungsbild der Hauptfassade ist nahezu vollständig erhalten geblieben. Die innere Raumaufteilung des Gebäudes wurde mehrfach verändert, jedoch nur innerhalb der tragenden Wände. Trotz des Alters erfüllt die Unterstation weiterhin ihre Funktion, indem sie das elektrische Netz der Straßenbahn mit Strom versorgt.
Im Erdgeschoss der Unterstation befand sich die Maschinenwerkstatt, in der hohe Decken mit gewölbten Decken (Monier-Wölbungen) vorhanden sind. Früher hatte die Fassade des Erdgeschosses große Fenster mit Ziegelbogenrahmungen, die jetzt zugemauert sind, aber die originalen Rahmen sind erhalten geblieben. Das Erdgeschoss ist durch ein gezahntes Gesims von den oberen Etagen getrennt. In der zweiten und dritten Etage befanden sich Nebenräume und Personalzimmer. Die Fensteröffnungen in jeder Etage haben ihre eigene Gestaltung: in der zweiten Etage rechteckige Rahmen, in der dritten Etage bogenförmige. Die Fassade der dritten Etage ist mit aufgesetzten flachen Säulen, Pilastern, die im rustikalen Stil gehalten sind, geschmückt. Im oberen Teil des Gebäudes verläuft ebenfalls ein gezahntes Gesims.
Der zentrale Eingang zur Unterstation befindet sich auf der Hofseite in einem einstöckigen Anbau, der später als das Hauptgebäude errichtet wurde, aber im gleichen Stil gestaltet ist. Das Gebäude der Unterstation hat einen denkmalschutzwürdigen Wert: In den Jahren 1908 und 1910 arbeitete hier der Monteur Michail Iwanowitsch Kalinin, der später ein bedeutender sowjetischer Staats- und Parteifunktionär wurde. Zu Ehren dieses Ereignisses wurde an dem Gebäude eine Gedenktafel angebracht.
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