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Kreuzerhöhung Frauenkloster in Snegirjewo

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Die Kreuzerhöhungskirche wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts zum zentralen Element des Gutskomplexes der Fürsten Saltykov. Der Bau dauerte sieben Jahre und wurde 1813 geweiht, wodurch sie zur Grabstätte der Fürsten Saltykov wurde. Unter dem Altar wurde eine Krypta geschaffen, in der der Fürst selbst, seine Frau Natalja Wladimirowna, ihr Sohn Fürst Sergej Nikolajewitsch und ihr Enkel Fürst Alexei Dmitrijewitsch beigesetzt sind.

Der Name der Kirche ist mit dem Wunsch von N.I. Saltykov verbunden, das Andenken seiner Vorfahren, des Boyaren Michailo Glebowitsch und seiner Söhne, zu ehren, die im 17. Jahrhundert in den smolenschen Ländern ein orthodoxes Kloster gründeten. Einer der Brüder, Feodor Michailowitsch, nahm die Mönchweihe mit dem Namen Sergius an.

Der Legende nach gab der Generalfeldmarschall Nikolai Ivanowitsch Saltykov, der in der Schlacht tödlich verwundet wurde, ein Gelübde ab, eine Kirche zu Ehren des Festes der Kreuzerhöhung des Herrn zu errichten.

Ursprünglich war die Kirche eine Sommerkirche mit drei Altären: der Hauptaltar erhob sich auf drei Stufen wegen des unter ihm angelegten Grabes, und an den Seiten befanden sich Altäre zu Ehren der Heiligen Lebensspendenden Dreifaltigkeit und der Herabkunft des Heiligen Geistes. Die Gottesdienste fanden in der warmen Jahreszeit statt.

Im Jahr 1889 wurde an die Sommerkirche eine Winterkirche mit Heizungsanlage angebaut, die durch einen Gang mit der Sommerkirche verbunden war, der im Winter mit doppelten Glastüren verschlossen wurde. In der Winterkirche wurden zwei Altäre zu Ehren des Schutzes der Gottesmutter und des heiligen Nikolaus des Wundertäters eingerichtet. Die Winterkirche, schlicht dekoriert, ist für stille Gebete und Gottesdienste in der kalten Jahreszeit, während der Großen Fastenzeit sowie für das Lesen der Psalter und der monastischen Regeln gedacht.

Seit 1887 arbeitete im Haus des Fürsten Saltykov eine kirchliche Schule, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde an der Kirche ein Waisenhaus gebaut. Außerdem gehörte zur Kirche eine hölzerne Kapelle auf dem Friedhof.

Im Jahr 1915 begann man in Snegirjewo mit dem Bau eines steinernen Glockenturms, doch dieser wurde wegen des Krieges unterbrochen.

In den sowjetischen Jahren wurde die Kirche nicht geschlossen und nicht repariert. Zu Beginn der 1990er Jahre führten die Gemeindemitglieder eine umfassende Renovierung durch.

Seit 1993 ist die Kirche ein Vorort des Heiligen-Uspenski-Frauenklosters. Im Jahr 2003 wurde auf dem Gelände des Vororts eine hölzerne Kapelle der Myrrhträgerinnen erbaut.

Geo-Punkt

Крестовоздвижеский женский монастырь в Снегирёво

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