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Kira Obolenskaja und Katja Arskaja

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Am 17. Dezember wird der Gedenktag der Märtyrerinnen Ekaterina Arskaja und Kira Obolenskaja gefeiert, die 1937 in Petrograd litten.

Ekaterina Andrejewna Arskaja wurde 1875 in Sankt Petersburg in eine wohlhabende Familie des Kaufmanns Andrei Petrowitsch Urtejew geboren, der ein erblicher Ehrenbürger der Hauptstadt des Russischen Kaiserreichs war. Ihr Vater diente als Ktitor der Kirche der Ikone der Gottesmutter "Freude aller Trauernden" in der Schpalernaja-Straße. Ihre Mutter, Ksenija Filippowna, erzog neun Kinder. Ekaterina und ihre Schwestern wurden am Alexandersinstitut in Sankt Petersburg ausgebildet und erhielten eine höhere Bildung.

Im Jahr 1899 heiratete Ekaterina den Offizier der Russischen Kaiserlichen Armee Peter Nikolajewitsch Arskij und widmete sich der Familie. Sie bekamen fünf Kinder: vier Töchter und einen Sohn. Ihre Familie lebte nach kirchlichen Traditionen und war tiefgläubig.

Als Peter Nikolajewitsch 1912 in den Ruhestand ging und Ktitor der Auferstehungskirche in Smolny wurde, begann der Erste Weltkrieg, und er kehrte in die Armee zurück, wo er verwundet wurde und nach Petrograd zurückkehrte.

Nach der Oktoberrevolution änderte sich das Leben der Familie Arskij radikal. Sie verloren ihr Vermögen, und dann starben zwei Töchter an Cholera. Im Jahr 1920 verlor Ekaterina ihre gesamte Familie: Ehemann und Kinder starben innerhalb eines Monats an einer schweren Krankheit. Trost fand sie im Glauben und wurde aktives Mitglied der Alexander-Newski-Bruderschaft, geistliche Tochter des Archimandriten Lew (Jegorow). Sie verdiente ihren Lebensunterhalt als Buchbinderin, Sanitäterin und Näherin. Die sowjetische Macht missbilligte die Aktivitäten der orthodoxen Bruderschaft, und alle ihre Mitglieder standen unter Beobachtung der GPU. Bald wurde das "Verfahren der Alexander-Newski-Bruderschaft" eingeleitet, bei dem 92 Personen verhaftet wurden.

Im Februar 1932 begannen die Massenverhaftungen. Ekaterina Arskaja zeigte während der Ermittlungen unglaublichen Mut, indem sie sich weigerte, irgendwelche Namen zu nennen, trotz Folter. Diese Eigenschaft, niemals jemanden zu verraten, blieb bis zum Ende bei ihr. In der Anklageschrift wurde sie als "ehemalige Adelige, Frau eines kaiserlichen Oberst" bezeichnet, was in großen Buchstaben hervorgehoben wurde.

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Кира Оболенская и Катя Арская

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