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Geschichte der Białowieża-Urwald

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Der Białowieża-Urwald wurde 1795 unter Katharina II Teil des Russischen Kaiserreichs. Die Kaiserin verteilte große Landflächen unter ihren Vertrauten, besuchte diese Orte jedoch selbst nie. Katharina II erlaubte ihren Vertrauten, im Urwald zu jagen, verbot jedoch die Jagd auf Wisente.

Der erste russische Zar, der den Białowieża-Urwald zur Jagd besuchte, war Alexander II. Zu seinen Ehren wurde ein Denkmal in Form eines gusseisernen Wisents errichtet. 1875 wurde ein Teil des Urwaldes zum Schutz der Wisente mit strikteren Schutzmaßnahmen ausgewiesen, während in den anderen Teilen die Nutzung des Waldes erlaubt war.

1889 begann man im Urwald mit der Aufforstung. Nikolaus II ordnete an, das ursprüngliche Erscheinungsbild des Waldes zu bewahren und maximalen Profit zu vermeiden. Daher wurde die Holzernte vollständig eingestellt, es war nur die Beseitigung von Sturmholz, frischem Windwurf und Bruchholz sowie von altem, rindenabfallendem Holz erlaubt. 1913 begann man auf Anweisung des Ministeriums des Kaiserlichen Hofes und der Domänen, im Białowieża-Urwald ein Museum zu schaffen, in dem Sammlungen von Flora und Fauna, historische Funde, Waffen und Geräte von Wilderern sowie Bilder, Gravuren und Fotografien, die die Natur und das Leben im Urwald illustrieren, präsentiert wurden.

Geo-Punkt

История Беловежской пущи

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