Bis zum Bau der steinernen Kirche in Nedetovo, die sich beidseitig des Flusses Malyy Berezuy befindet, stand am rechten Ufer eine hölzerne Kirche, die der Ikone der Gottesmutter "Znamenie" gewidmet war, mit einer Kapelle zu Ehren des heiligen Georgs, des Siegreichen.
Im 18. Jahrhundert gehörte das Dorf zusammen mit den Wüstungen dem Gutsherrn G. P. Bachmetjew. 1798 wurde mit seinen Mitteln eine neue Ziegelkirche im Namen des heiligen Nikolaus des Wundertäters errichtet. Diese majestätische einschiffige Kirche ist mit Pilastern geschmückt und endet mit einer Kuppel auf einem Tambour. Um 1909 wurde ein neuer Glockenturm gebaut, der bis heute nicht erhalten geblieben ist.
In der steinernen Kirche des heiligen Nikolaus mit der Kapelle des heiligen Georg, die 1798 im Dorf Nedetovo erbaut wurde, entspricht der Ikonostas wenig dem traditionellen Aussehen, das in anderen Kirchen des Kreises Peremyshl angenommen wird. In der Beschreibung heißt es: "Der Ikonostas ist aus Tischlerarbeit mit weißen Säulen und vergoldeten Gesimsen, in azurblauem Farbton gestrichen. An den königlichen Türen sind geschnitzte vergoldete Rahmen, dazwischen vier Evangelisten in geschnitzten vergoldeten Medaillons; über den Türen ein vergoldeter Glanz. Unter dem Ikonostas sind in den Sockeln geschnitzte vergoldete Sterne auf weißer Farbe. In der ersten Reihe: rechts das Bild des Heilands, links das Bild der Gottesmutter. Die südliche Tür mit dem Bild der Neuen Gnade, die nördliche mit dem Bild des Alten Bundes. Zwischen dem Haupt- und dem Kapellenaltar zwei Bilder, Nikolaus der Wundertäter und der heilige Georg. In der Kapelle sind die königlichen Türen und die lokalen Bilder ähnlich wie die im Hauptaltar. Die südlichen Türen mit dem Bild des Erzdiakons Stephanus. Über den Bildern im Haupt- und Kapellenaltar die zwölf großen Feste in vergoldeten Medaillons, über ihnen geschnitzte Cherubim, weiße Tücher und vergoldete Quasten; über den Altarbildern das letzte Abendmahl in einem vergoldeten Medaillon, darüber Golgatha mit der Kreuzigung und den Figuren von Maria Magdalena und Kleopas." Hier vereinen sich der Reichtum der Schnitzerei und Vergoldung mit dem Ausschluss von Elementen, die traditionell in das ikonografische Schema des Ikonostases gehören, was zu einer Verkürzung und Veränderung seiner Zusammensetzung führt.
Die Kirche ist seit langem verlassen und befindet sich in einem notdürftigen Zustand. Eine Initiativegruppe zur Wiederherstellung wurde gegründet, eine Website wurde entwickelt.
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