Das Dmitrowski historisch-ethnografische Museum befindet sich in der Stadt Dmitrowsk in der Region Orjol, Russland, und fungiert als eigenständige kommunale Einrichtung des Dmitrowski Bezirks.
Nach dem Krieg begannen in den Schulen des Dmitrowski Bezirks lokale Geschichts-Ecken und Schulmuseen zu entstehen, die sich hauptsächlich auf die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges konzentrierten. Die Gründung der regionalen Abteilung der Allrussischen Gesellschaft zum Schutz von historischen und kulturellen Denkmälern (VOOPIK) war ein wichtiger Schritt zur Bündelung der Bemühungen in der lokalen Geschichtsforschung. Die Gründer des zukünftigen Museums und Sammler von Exponaten waren der geschichtsbegeisterte Enthusiast und ehemalige Frontkämpfer Ivan Mitrofanowitsch Schudin, der der erste Direktor auf ehrenamtlicher Basis wurde, und die Vorsitzende der VOOPIK Tamara Semjonowna Liwanowa. Sie erreichte vom Stadtrat der Volksabgeordneten den Bau eines kleinen Gebäudes mit einer Fläche von 85 m² im Stadtpark benannt nach Kantemir für das zukünftige Museum. Der 2. Januar 1973 gilt als Beginn der Museumserstellung, als der öffentliche Rat des Museums gegründet wurde.
Die Exponate wurden in ländlichen Schulen und Organisationen gesammelt. Die Bewohner brachten Fotos, Dokumente und Dinge. Im Museum sind zahlreiche schriftliche Dokumente zur Geschichte des Dmitrowski Gebiets erhalten, beginnend im 18. Jahrhundert, als Peter I. das Gut in der Gemeinde Komaritskaja dem moldauischen Fürsten Dmitri Kantemir schenkte und Dmitrowsk gründete. Der Museumsbestand erweiterte sich, und an das Gebäude wurde ein Anbau mit einer Fläche von 90 m² hinzugefügt. Die erste Ausstellung war dem Großen Vaterländischen Krieg gewidmet. 1978 erhielt das Dmitrowski Heimatmuseum durch einen Erlass der Kulturverwaltung der Region Orjol den Namen Dmitrowski Volksmuseum. Die offizielle Eröffnung des Museums fand 1979 statt, aber es blieb eine öffentliche Einrichtung.
1985 wurde das Museum für seine bedeutende patriotische Arbeit unter der Jugend vom Ministerium für Kultur der RSFSR und dem ZK der Gewerkschaft mit einem Diplom 2. Grades ausgezeichnet. 1987 wurde das Museum in historisch-ethnografisches Museum umbenannt und wurde eine Filiale des Orjoler regionalen Heimatmuseums.
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