Am 2. Februar 1677 begann auf Anordnung des Patriarchen Joakim der Bau der steinernen Himmelfahrtskathedrale im Kloster, die von dem Abt Jewfimij überwacht wurde. Die Kirche der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter im Dudino-Kloster wurde mit einer Kapelle des heiligen Nikolaus des Wundertäters errichtet. Bis 1764, während der Säkularisation der Kirchenländer unter Katharina II., wurde das Kloster, in dem nur noch 6 Mönche verblieben waren, geschlossen. Die Himmelfahrtskirche wurde zur Pfarrkirche des Dorfes Podjablonnoje im Gorbatowskij Ujesd, das in der Nähe liegt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Klosterensemble fast zerstört, aber die Gemeindemitglieder unterstützten die Himmelfahrtskirche. In den 1820er Jahren wurde mit Mitteln der Gemeinde das Dach repariert, wobei das Holz durch Eisen ersetzt wurde, und die Speisehalle wurde grundlegend umgebaut, wobei ihre Gewölbe mit zwei Säulen verstärkt wurden.
Ende des 19. Jahrhunderts erregte der Glockenturm des Dudino-Klosters die Aufmerksamkeit des Architekten L.V. Dalj mit seiner archaischen Architektur. Er fertigte eine Aquarellzeichnung und Maße an, die später von der Kaiserlichen Archäologischen Kommission veröffentlicht wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Klosterensemble als Denkmal der Antike wahrgenommen, das es wert war, erhalten zu werden. In den Jahren 1910-1912 wurden unter der Leitung des Nischni-Nowgoroder Architekten Leonid Dmitrijewitsch Agafonow Restaurierungsarbeiten an der Himmelfahrtskathedrale durchgeführt, und ihr alter Ikonostase wurde wiederhergestellt.
Die zweigeschossige steinerne Himmelfahrtskirche ist traditionell in ihrer räumlichen Lösung: Der zweigeschossige Quader des Hauptvolumens ist mit einem Gewölbe überdeckt, im Osten endet er mit einem dreischiffigen Altar, und im Westen schließt sich eine längliche Speisehalle mit einem Satteldach an. Die Flanken des Quaders sind durch Lisenen hervorgehoben und mit halbrunden Giebeln abgeschlossen, im oberen Teil verläuft ein profiliertes krönendes Gesims. Die rechteckigen Fenster sind ohne dekorative Rahmen. Die Schlichtheit des architektonischen Erscheinungsbildes und die massiven Strebepfeiler vermitteln ein Gefühl der Monolithizität der Kirche.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.