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Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Holostoy Maidan

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Im Dorf Holostoy Maidan erhebt sich ein majestätischer Tempel im russisch-byzantinischen Stil, dessen Bau dank der Fürstin Natalia Andrejewna Oserowa, geborene Obolenskaja, bekannt aus dem Gemälde von Tropinin, begann. Doch der Abschluss des Bauprojekts wurde durch die Bemühungen der Gemeindemitglieder möglich. Dieses Kulturdenkmal wurde 1989 durch einen Beschluss des Exekutivkomitees von Gorki unter Denkmalschutz gestellt. Die Dreifaltigkeitskirche ist die Hauptsehenswürdigkeit des Dorfes, in dem heute etwa 150 Menschen leben.

Die Kirche wurde 1864 zu Ehren der Lebendigen Dreifaltigkeit geweiht und hatte zwei Seitenaltäre: den rechten zu Ehren des heiligen Sergius von Radonesch und den linken zu Ehren des Erzengels Michael. Nach der Verhaftung und Hinrichtung des letzten Priesters der Kirche, Vater Alexander Sacharowski, im November 1937 wurde die Kirche unter dem Vorwand einer Epidemie im Wadski-Bezirk geschlossen und dem örtlichen Kolchos „Roter Lichtstrahl“ zur Nutzung als Getreidespeicher übergeben. Trotz alledem gelang es den Dorfbewohnern, viele Ikonen zu bewahren, und sie tauften weiterhin Kinder zwischen dem Getreide, indem sie einen Priester aus dem Dorf Medynzewo einluden, und führten bis in die 1950er Jahre Sakramente durch.

Im Jahr 1955, als das Bezirkszentrum des Dorfes Wad aktiv wuchs, wurde beschlossen, ungenutzte Kirchen abzureißen. Doch der Vorsitzende des Kolchos, Philipp Ivanovich Beleyenko, erklärte, dass die Kirche in Holostoy Maidan als Getreidespeicher genutzt werde und ein Abriss unmöglich sei. Nach fast 80 Jahren keimte bei den Bewohnern erneut die Hoffnung auf die Wiederbelebung der Heiligkeit.

Am 22. Januar 2017 fand im Dorf ein Treffen mit dem Dekan des Wadski-Bezirks, Priester Maxim Kutya, statt, bei dem Pläne zur Wiederherstellung der Kirche besprochen wurden. Die Ruinen, wie vor einem Jahrhundert, beeindrucken mit ihrer architektonischen Schönheit. Bei dem Treffen wurde eine Gruppe aus Einheimischen ausgewählt, und derzeit werden Dokumente zur Gründung einer Gemeinde vorbereitet. An der Versammlung nahmen etwa 40 Personen teil, die auf den Frühling warten, um mit den Restaurierungsarbeiten zu beginnen.

Leider wurde der Bau gestoppt. Die Bewohner hoffen auf Unterstützung von den Bundes- und Regionalbehörden. Es wurde beschlossen, mit der Sammlung von Mitteln für die Restaurierung zu beginnen. Die Gemeindemitglieder zeigen, wie zuvor, Fürsorge für die Kirche mit ihren eigenen Kräften und Mitteln. Dies zeugt davon, dass die Spiritualität, die im Dorf vor der Revolution existierte, nicht verschwunden ist. Lebt die Kirche, wird auch das Dorf leben!

Geo-Punkt

Церковь Троицы Живоначальной в Холостом Майдане

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