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Kirche der Tichwin-Ikone der Gottesmutter in Kekino

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Der steinerne Tempel, der der Tichwin-Ikone der Gottesmutter gewidmet ist, wurde 1814 im Dorf Kekino errichtet. Zur Gemeinde gehörten das Dorf Kekino sowie die Dörfer Nikolskoye, Alexandrovka, Trishkino, Ledyr, Alte und Neue Dmitrievka sowie andere Siedlungen. Laut dem Diözesanen Adresskalender von 1888 zählte die Gemeinde mehr als zweieinhalbtausend Menschen: 1345 Männer und 1441 Frauen. Der Kirche gehörten 36 Desjatinen Land, das jedoch nach der Revolution von 1917 für öffentliche Zwecke enteignet wurde.

Die alten Bewohner erinnern sich, dass am 9. Juli, am Festtag der Tichwin-Ikone der Gottesmutter, auf dem Platz vor der Kirche ein Markt abgehalten wurde. Nach dem Gottesdienst begannen Handel und Festlichkeiten, die Händler aus Kasan, Kurmysh, Yadrin und anderen Orten anzogen. Der zweite Altar wird am 19. Dezember, am Tag des heiligen Nikolaus, Erzbischof von Myra in Lykien, Wundertäter, gefeiert. Der dritte Altar wurde zu Ehren des heiligen Dmitri von Rostow geweiht, einer herausragenden Persönlichkeit der Russisch-Orthodoxen Kirche und Autor des Buches „Große Menaion Chieti“, das die Lebensgeschichten der Heiligen enthält.

Um 1932 wurde die Kirche geschlossen und in ein Lager des Kolchoses umgewandelt. Die kirchlichen Utensilien wurden von den Gemeindemitgliedern abgebaut und in Gebetshäuser gebracht. Selbst im halbzerstörten Zustand beeindruckt die Kirche mit ihren Ausmaßen, der erhaltenen Mauerwerk und der Kuppel. Der Vorraum war zweigeschossig und beheizt. Im zweiten Stock lebten einige Zeit lang Nonnen, die nach der Schließung der Klöster vertrieben wurden, was dazu führte, dass dieser Ort „Kloster“ genannt wurde.

Nach der Schließung der Kirche entstanden im Dorf Gebetshäuser. Die Gottesdienste, zu denen die Bewohner aus ganz Pourzhye zusammenkamen, fanden im steinernen Haus von Mikhail Tupitsin statt, das gegenüber der Kirche stand. Dann, bis zur Mitte der 1950er Jahre, fanden die Gottesdienste im Haus von Yevdokiya Ivanovna Zubkova statt.

Seit 2012 begannen die Arbeiten zur Wiederherstellung der Kirche: Baugerüste wurden aufgestellt, auf der Kuppel erschien ein Kreuz, das das Heil und die Wiedergeburt der Heiligkeit symbolisiert.

Geo-Punkt

Церковь Тихвинской иконы Божией Матери в Кекино

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