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Die Kirche des Heiligen Nikolaus in Burjatien

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Die hölzerne Kirche des Heiligen Nikolaus wurde ursprünglich im Dorf Nikolsk erbaut, das sich im Tugnuy-Tal an der Grenze zwischen Burjatien und dem Transbaikalgebiet befindet. Diese Region wurde zum neuen Zuhause für Tausende von altgläubigen Familien, die im 18. Jahrhundert aus der Polnisch-Litauischen Union umgesiedelt wurden. Sie wurden als ganze Familien umgesiedelt, weshalb sie den Namen „Familien“ erhielten.

Die 1884 errichtete Kirche ist ein hervorragendes Beispiel für die Volksarchitektur hölzerner Kirchen, deren Traditionen die Familien bis zu den Zeiten bewahrten, als ihre Vorfahren auf ihrem angestammten Gebiet lebten. Die Kirche wurde aus Balken, die „in die Zunge“ geschnitten wurden, gebaut, und die Hauptteile des Gebäudes bestehen aus 23 Kränzen. Vom Vorbau und dem Vorraum über den Speisesaal bis zum Gebetsraum erweitert sich das Gebäude allmählich. Der fünfwandige Altarraum, der vorspringende Teil, liegt unterhalb des Niveaus des Gebetsraums. Der Glockenturm befindet sich über dem Speisesaal und ist mit einer achtseitigen Kuppel gekrönt, ebenso wie der Hauptraum. Der Achteck im Speisesaal und im Kirchenraum steht auf einem quadratischen Sockel. Die Kirche steht auf einem Bruchsteinfundament, hat eine massive zweiflügelige Eingangstür und zwei holländische Öfen.

Wie viele altgläubige Kirchen wurde die Kirche im Dorf Nikolsk in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts geschlossen und als Lager genutzt. 1971 wurde sie abgerissen, in das ethnografische Museum der Völker Transbaikaliens transportiert und wieder aufgebaut. Die Hauptrestaurierungsarbeiten wurden bis 1977 abgeschlossen. 1998 wurde der Ikonostase für Besucher zugänglich. Im Jahr 2008 umfasste der Ikonostase 32 Ikonen, von denen 23 authentisch waren, während die anderen thematisch und in der Größe ausgewählt wurden. Der Festliche Ritus und eine Reihe von Ikonen der kirchlichen Feste, die der Inkarnation Jesu Christi gewidmet sind, sind vollständig verloren gegangen. Nach der Restaurierung wurde im Dorf Nikolsk eine authentische Ikone „Das letzte Abendmahl“ aus dem Festlichen Ritus gefunden. Die leeren Stellen sind mit getöntem Holz verkleidet. Im Jahr 1981 wurden zwei Ikonen gestohlen.

Heute ist die Kirche Teil der musealen Ausstellung, aber an besonderen Feiertagen finden dort Gottesdienste des Klerus der Russischen Orthodoxen Altgläubigen Kirche statt.

Geo-Punkt

Церковь Святителя Николая в Бурятии

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