Die Kirche der Geburt Johannes des Täufers ist eines der herausragenden Gebäude im Strogon-Stil des Moskauer Barocks. Sie ist mit geschnitztem Dekor geschmückt, das sich vor dem Hintergrund der roten Wände abhebt, und wird von fünf Kuppeln gekrönt, was ihre Bedeutung als Haupteingang zum Kloster unterstreicht.
Im 19. Jahrhundert wurde die Klebemalerei an den Wänden des Tempels durch Ölgemälde ersetzt, die sich auf Szenen aus dem Leben des heiligen Johannes des Täufers konzentrierten. Die Fassaden wurden in rotziegelner Farbe gestrichen, und der weißsteinige Dekor wurde durch Weißmalerei hervorgehoben. 1872 erhielt die Kirche einen neuen Ikonostase, der nach der Schließung der Lawra im Jahr 1919 verloren ging. 1946, nach der Wiederherstellung des klösterlichen Wohnheims, wurde in der Kirche ein neuer vergoldeter geschnitzter Ikonostase im Empire-Stil der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts installiert.
Von 1974 bis 1978 wurden bedeutende Restaurierungsarbeiten an der Tor-Kirche durchgeführt. Vier seitliche Kuppeln, die 1806 abgebaut worden waren, wurden wiederhergestellt, der Ikonostase und die Wandmalerei im Inneren der Kirche wurden erneuert, ebenso wie die Malerei im Torbogen.
Von 2006 bis 2010 wurde die Kirche erneut restauriert. Die Arbeiten begannen mit historischen und archivarischen Studien sowie Feldforschungen, der Reinigung der Fassaden von späteren Anstrichen und der Untersuchung des Farbsystems, einschließlich des diamantförmigen Rüstes der Wände und des pflanzlichen Ornamentes der weißsteinigen Elemente der Säulen und Pilaster. Diese Forschungen ermöglichten den Beginn der Wiederherstellung des ursprünglichen Farbsystems der Fassaden und der Reparatur des weißsteinigen Dekors.
Im Jahr 2008 wurden die Rahmen und Abdeckungen der Kuppeln der Kirche repariert, die Vergoldung der Kuppeln und Kreuze erneuert. Von 2009 bis 2010 wurden die Arbeiten zur Restaurierung der Fassaden fortgesetzt, ihre ursprüngliche polychrome Farbgebung im diamantförmigen Rüst, die Malerei der Säulen in Form von Weinreben sowie die polychrome Farbgebung der Gesimse und anderer Details wiederhergestellt.
Von 2013 bis 2015 wurden Restaurierungsarbeiten an der Wandmalerei, den Ofenkacheln, den Ikonen, dem Ikonostase, dem Austausch der Fensterfüllungen in der Galerie, der Restaurierung der Granitstufen, des Dachstuhls und des viereckigen Raumes durchgeführt.
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