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Die Kirche des Heiligen Nikolaus in Alexino

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Im Dorf Alexino stand vor dem Bau der Steinkirche eine Holzkapelle des Heiligen Nikolaus mit Seitenaltären der drei Heiligen und des Märtyrers Savin. Der obere Altar war dem Heiligen Basilius von Käsareia gewidmet, und in der Traufe befand sich die Märtyrerin Paraskeva. Diese Holzkapelle existierte bis 1827.

Im Jahr 1790 verkaufte der Grundbesitzer Zakrevsky einen Teil des Dorfes und Land an Graf Alexander Romanovich Vorontsov, den Sohn von Graf Roman Illarionovich Vorontsov, dem ersten Gouverneur von Wladimir. Vorontsov besaß das Gut Andreyevskoye, das eine bedeutende Rolle in der Geschichte Russlands spielte. Er war ein herausragender Staatsmann, der sich besonders in der Diplomatie hervorgetan hat. Alexander Romanovich pflegte freundschaftliche Beziehungen zu dem Architekten Nikolai Alexandrovich Lvov, nach dessen Entwurf die Steinkirche im Dorf Matorenino, Roschino, gebaut wurde. Der Schriftverkehr Vorontsovs mit dem Verwalter belegt seine aktive Teilnahme am Bau der Kirche in Matorenino. Er ordnete an, mit dem Glockenturm zu beginnen, bestimmte den Bauplatz und versprach, Ziegel für den Glockenturm bereitzustellen. Der Glockenturm in Matorenino wurde 1798 fertiggestellt.

Nach diesem Ereignis beschlossen die Bewohner von Alexino, Mittel für den Bau eines Steinglockenturms und anschließend einer Kirche in ihrem Dorf zu sammeln. Graf Vorontsov spendete dafür 500 Rubel. Im Jahr 1832 wurde in Alexino die Steinkirche des Heiligen Nikolaus des Wundertäters mit Altären des Erzengels Michael und des Kazaner Ikone der Gottesmutter in der Traufe geweiht. Die Mittel für den Bau waren ausreichend, daher wird im "Historisch-statistischen Bericht" angegeben, dass die Kirche fünf Kuppeln hat und der Glockenturm gleichzeitig mit der Kirche erbaut wurde. Die Architektur des Glockenturms in Alexino ähnelt dem Glockenturm der Auferstehungskirche in Matorenino, ist jedoch um eine Etage niedriger.

In den 1930er Jahren, in der Sowjetzeit, wurde die Nikolauskirche in Alexino geschlossen und verwüstet, anschließend für wirtschaftliche Zwecke genutzt. Die Wiederherstellung begann Anfang der 2010er Jahre. Heute wird die Kirche aktiv restauriert: Die Putzarbeiten sind abgeschlossen, Fenster wurden eingesetzt, das Dach erneuert und Heizöfen wurden gebaut. Das architektonische Erscheinungsbild hat sich verändert, und nun hat die Kirche eine Kuppel statt fünf. Im Sommer finden in der Kirche Gebete und Seelenmessen statt.

Geo-Punkt

Церковь Николая Чудотворца в Алексино

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