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Pawel Afanassjewitsch Bytschkow

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Die Geschichte von Pawel Afanassjewitsch Bytschkow, der vom Schäfer zu einem der besten Skifahrer Russlands wurde, beeindruckt. Er wurde 1886 im Dorf Bolschaja Asjas in der Provinz Penza geboren. Seine Familie war arm, daher arbeitete Pawel bis zu seinem 18. Lebensjahr als Schäfer. Auf der Suche nach einem besseren Leben zog er nach Moskau, wo er nur als Hilfsarbeiter auf der Eisenbahn unterkam. Er lebte in einer Holzbaracke und schlief auf Stroh. Nach einigen Monaten kündigte Bytschkow und fand eine Stelle als Hausmeister beim Kaufmann Skuy. Dort änderte sich sein Leben. Der Kaufmann hatte zwei Söhne, die sich für Skirennen begeisterten. Sie luden Pawel ein, mit ihnen zu fahren, und unerwartet überholte er sie. Im Scherz schlugen sie ihm vor, an den Moskauer Wettkämpfen teilzunehmen, und Bytschkow stimmte zu. Er trainierte abends auf selbstgemachten Skiern. Am 15. Februar 1909 ging er an den Start des Rennens über 25 Werst. Die Teilnehmer, die seinen Skianzug aus wollener Fufajka und die selbstgemachten Skier sahen, konnten sich kaum zurückhalten vor Lachen. Doch nach dem Zielwechsel verwandelte sich ihr Lachen in Neid, Bytschkow kam als Dritter ins Ziel und überholte die Profis. In der Folge wurde er zweimal Medaillengewinner der Meisterschaft des Russischen Kaiserreichs und reiste 1913 zu den Nordeuropäischen Spielen in Schweden. Er erinnerte sich: "Wir fuhren allein, ohne Führer. Wir kamen mühsam in Stockholm an. Am Abend kamen wir am Wettkampfort an, und am Morgen mussten wir an den Start gehen, ohne die Strecke kennenzulernen. Wir sahen aus wie Waisenkinder." Bytschkow erzielte ein respektables Ergebnis, aber seine sportliche Karriere wurde mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs unterbrochen. Einige Jahre verbrachte er an der Front. In der Sowjetunion brachte er Kadetten der Militärschulen das Skifahren bei. Für seinen Beitrag zur Entwicklung des Sports schenkte ihm die sowjetische Regierung einen Pullover.

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