Die Geschichte des Borisoglebsk Museums begann im Jahr 1913. Ursprünglich diente es als Museum für anschauliche Lehrmittel, wurde jedoch 1929 in ein Heimatmuseum umgewandelt. Im Jahr 2001 wurde im Museum die nach P. I. Scholochov benannte Gemäldegalerie eröffnet, und es wurde historisch-künstlerisch.
Zum hundertjährigen Jubiläum im Jahr 2013 zog das Museum in ein zweigeschossiges Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, das vor der Revolution dem Apotheker Robert Karlowitsch Weiss gehörte. Die erste Ausstellung im neuen Gebäude, „Sibirischer Korridor“, wurde 2015 eröffnet. Sie war der ersten „Ausstellung der Dekabristen“ in Russland gewidmet, mit besonderem Augenmerk auf den Fürsten Sergej Michailowitsch Wolkonski, ihren Organisator. Auf Grundlage dieser Ausstellung wurden die Bildungsprogramme „Welt des russischen Landsitzes“ und „Stadt, Geschichte, Menschen“ entwickelt. Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Exponaten, darunter Samoware, archäologische Funde, Numismatik, Archivmaterialien und alte Waffen, die von Generalarzt K. N. Padlozhy gesammelt wurden. Die Gemäldegalerie präsentiert Werke lokaler Künstler wie A. Kuprin, A. Ryabushkin, P. Sholochov und V. Savinov. Im Museum gibt es auch einen Kinovortragssaal und einen Raum für temporäre Ausstellungen.
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