Einer der malerischsten Brücken Moskaus, die über die Jauza neben dem Spaso-Andronikov-Kloster führt, erinnert mit seinen klaren und monumentalen Formen an die antiken römischen Aquädukte.
1865 für die Kursker (Nischni Nowgoroder) Eisenbahn erbaut, hatte die Brücke drei Öffnungen, wobei das Flussbett durch die zentrale Öffnung verlief.
Das Design der Brücke beeindruckt durch seine Klarheit und Eleganz. Sie verbindet zwei Hänge hoher Dämme, und ihre Seiten sind mit drei kreisförmigen Bögen geschmückt. Nur die Pfeiler an den Seiten der zentralen Öffnung ragen mit ihren schrägen Kanten etwas hervor. Über den Pfeilern und Bögen befinden sich kleine technische Öffnungen derselben Bogenform, jedoch in kleinerem Maßstab. An diese schließen sich kleine Balkone und Konsolen der Aussichtsgänge an, durch die die Regenrinnen verlaufen. Diese Elemente entstanden während der ersten Rekonstruktion der Brücke im Jahr 1888. Bei der zweiten Rekonstruktion, die 1950-1951 von den Ingenieuren N. M. Kolokolov, S. J. Terjokhin und dem Architekten B. M. Nadeschin durchgeführt wurde, wurden die dünnen Metallgeländer der Balkone durch massivere „Laternen“ mit geometrischem Gittermuster ersetzt. Damals wurden die glatten Wände mit reliefartigen Umrandungen der Bogenbögen und hohen Schlusssteinen verziert. Die wichtigste Änderung bestand in der Hinzufügung einer vierten Öffnung, unter deren neuem Bogen die Fahrbahn der Uferstraße verlief.
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