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Bahnhof „Zarizyno-Datschnoye“ der Moskowsko-Kurskaja Eisenbahn

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Das ursprüngliche Gebäude des Bahnhofs war typisch für Stationen der 4. Klasse: aus Holz, einstöckig mit einem Mezzanin, in dem der Stationsleiter wohnte. Um die Dampflokomotiven mit Wasser zu versorgen, wurde eine Wasserleitung zum unteren Teich verlegt und eine Wasserpumpmaschine installiert. 1908 wurde nach dem Entwurf von V.K. Philipov ein neuer Bahnhof im Jugendstil erbaut, der zwei Wartesäle, ein Buffet und ein Postamt umfasste.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutzten täglich 200 Fahrgäste der 1. und 2. Klasse und 900 Fahrgäste der 3. Klasse die Station, und an Feiertagen erhöhte sich ihre Zahl auf mehrere Tausend.

Seit dem Bau der Kursker Eisenbahn wurde die Umgebung des Bahnhofs aktiv mit Datschen bebaut. In den Bahnhofssiedlungen gab es bis zu 1000 Datschen, und im Sommer lebten dort bis zu 15.000 Datschenbesitzer. Diese Umstände beeinflussten den Namen der Station, und am 1. Januar 1904 wurde sie in „Zarizyno-Datschnoye“ umbenannt. Dieser Name blieb bis 1960 bestehen, als die Station und die umliegenden Siedlungen in die Stadtgrenzen Moskaus eingegliedert wurden und ihr der ursprüngliche Name „Zarizyno“ zurückgegeben wurde.

Eine vollständige Restaurierung des Bahnhofs, der als Denkmal des kulturellen Erbes anerkannt ist, wurde 1998 durchgeführt. 2007 wurde die Fassade des Gebäudes in Beige-Tönen gestrichen, um das alte Ziegelmauerwerk zu betonen, in der Annahme, dass der Bahnhof vor über hundert Jahren so ausgesehen hat. Auf einem Foto aus etwa 1910 ist zu sehen, dass das Gebäude aus rotem Ziegel mit weißen Fensterrahmungen bestand. Außerdem wurde eine umfassende Renovierung der Bahnsteige durchgeführt: Der Asphalt wurde durch graue und rote Pflastersteine ersetzt, die mit den Farben des Zarizyn-Ensembles assoziiert werden.

Geo-Punkt

Железнодорожная станция «Царицыно-Дачное» Московско-Курской железной дороги

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