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Anwesen Oleeiz, Datscha „Nyura“, Haus der Familie Tokmakov

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Die Denkmäler der Kurarchitektur des 19. Jahrhunderts in Koreiz, gelegen auf der Krim, sind bedeutende historische Objekte. Eines von ihnen wurde 1885 für den Kaufmann Ivan Fedorovich Tokmakov erbaut und wurde zum Aufenthaltsort vieler Kulturpersönlichkeiten des Russischen Kaiserreichs und der UdSSR. Heute ist das erhaltene Gebäude des Haupthauses ein Objekt des kulturellen Erbes.

In den frühen 1880er Jahren zog der sibirische Kaufmann Ivan Fedorovich Tokmakov, den Empfehlungen von Ärzten folgend, mit seiner Familie in die Krim. Er erwarb von Graf P. P. Schuwalow ein Grundstück, das sich vom Fuß des Ai-Petri bis zum Meer erstreckte. Auf der einen Seite befand sich das Anwesen des Fürsten Jussupow, auf der anderen die Besitztümer der Schuwalows-Dolgorukis.

Bis 1885 war das Haus fertiggestellt, und an seinem Bau waren Tokmakov selbst sowie burjatische Meister aus Kyachta beteiligt. Zwischen zwei prächtigen Palästen, dem Rosanen Haus der Fürstin A. S. Golizyn, das später für Fürst F. F. Jussupow umgebaut wurde, und dem Anwesen der Schuwalows-Dolgorukis, befand sich eine zweigeschossige Holz-Datscha. Der einzige Schmuck der Datscha waren die geschnitzten Gesimse und Fensterrahmen, und eine große geschnitzte Holzveranda befand sich auf der Südseite. Im Haus waren Zimmer für alle Mitglieder der großen Familie vorgesehen. Die Nebengebäude und Hilfseinrichtungen wie Küche, Stall, Geflügelhof und Wäscherei lagen in einiger Entfernung vom Haus.

Im Sommer 1886 ließ sich der Professor der Moskauer Konservatoriums N. S. Zverev mit seinen Schülern in der Datscha nieder, darunter der dreizehnjährige Sergei Rachmaninow, der zum ersten Mal in die Krim kam. In Oleeiz schuf er sein erstes Nocturne. 1893 lebte im Anwesen der Tokmakovs der professionelle Revolutionär L. B. Krasin, der unter heimlicher Aufsicht der Polizei stand und später Mitglied der RSDRP wurde. Im Juni 1898 verbrachte der Wanderkünstler N. A. Jaroschenko etwa zehn Tage im Anwesen, während dieser Zeit malte er vier Studien: „Blick auf Ai-Petri“, „Küstensteine in Alupka“, „Steine und Meer in Oleeiz“ und „Abgeschiedene Ecke bei „Dülber“. Auf Wunsch der Schauspielerin M. N. Jermolowa malte er auch einen hellen Teich mit einem schwimmenden Schwan in der Ecke von „Dülber“.

Geo-Punkt

Усадьба Олеиз, дача «Нюра», дом семьи Токмаковых

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