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Tjumenzevskiy Bezirksmuseum für Geschichte und Heimatkunde

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Das Museum wurde in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts auf freiwilliger Basis gegründet. An seiner Gründung waren Lehrer der Tjumenzevskiy Mittelschule beteiligt, darunter Agnia Deomidovna Kotscherova, und der Heimatforscher Jurij Sergejewitsch Orlow. Orlow führte zusammen mit seinen Schülern Ausgrabungen von Hügelgräbern durch, und genau diese Funde bildeten die Grundlage für das Museum. Im Jahr 1967 errichteten die Schüler und Lehrer der Schule ein einstöckiges Ziegelgebäude für das Museum, und am 6. November desselben Jahres fand die Eröffnung des Lenin-Schulmuseums statt.

Seit 2003 hat das Museum den Status einer kommunalen Einrichtung unter dem Namen „Tjumenzevskiy Bezirksmuseum für Geschichte und Heimatkunde“ erhalten. Zu diesem Zeitpunkt umfassten die Bestände des Museums etwa 500 Objekte. Heute umfasst der Hauptbestand 5.078 Objekte, darunter Sammlungen der Ethnographie, des angewandten Kunsthandwerks, der Numismatik und andere. Seit 2011 beteiligt sich das Museum aktiv an der regionalen Förderpolitik.

Im Jahr 2017 wurde das Museum reorganisiert und Teil des Sektors „Tjumenzevskiy Bezirksmuseum für Geschichte und Heimatkunde“ innerhalb der MBUK „Multifunktionales Kulturzentrum“ des Tjumenzevskiy Bezirks in der Region Altai. In demselben Jahr zog das Museum in ein neues Gebäude um, was die Fläche vergrößerte, die Lagerbedingungen verbesserte und die Ausstattung erneuerte. Ein Ausstellungsraum wurde geschaffen, und das Museum wurde moderner. Die Ausstellung stellt nun eine Abfolge kulturell-historischer Modelle von der Antike bis zur Gegenwart dar. Dank der Vielfalt an originalen Exponaten, Modellen, Interieurs und museumspädagogischen Installationen ist die Ausstellung lehrreicher und spannender geworden.

Geo-Punkt

Тюменцевский районный историко-краеведческий музей

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