Im Jahr 1932 unternahm die Besatzung des Schiffes "Alexander Sibirjakow" zusammen mit Teilnehmern einer wissenschaftlichen Expedition unter der Leitung von Otto Schmidt erstmals in der russischen Geschichte eine Reise von Archangelsk nach Japan in einer Navigation. Von diesem Ereignis erfuhr der vergessene und einsame Rentner Alexander Sibirjakow, der in Nizza lebte. So wurde sein lang gehegter Traum verwirklicht, und die Nordseeroute wurde eröffnet.
Die Idee, diesen Weg zu schaffen, entstand bei dem irkutskischen Goldschürfer Sibirjakow bereits in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts. Für die Entwicklung des Geschäfts war ein ausgedehntes Transportsystem erforderlich, und zu dieser Zeit gab es in Sibirien nur kleine Traktate. Alexander Michailowitsch beschloss, die Flüsse als Alternative zu den schlechten Straßen zu betrachten, in der Annahme, dass sie als "Flussstraßen" genutzt werden könnten. Er begann, erhebliche Mittel in geografische und wissenschaftliche Expeditionen zu investieren und lud Wissenschaftler und Forscher, auch aus dem Ausland, ein. Nach und nach kamen sie zu dem Schluss, dass es möglich sei, die Nordseeroute zu schaffen, obwohl die Expeditionen oft scheiterten. Dennoch war der erste Weg von Archangelsk bereits angelegt.
Später beschloss Sibirjakow, einen separaten, aber gut ausgestatteten Weg von Sibirien nach Europa zu schaffen. Auf solche "Reisen" begab er sich oft persönlich. Seine Begleiter erinnerten sich, dass er sich wie ein Bauer kleidete, und nicht jeder hätte erraten können, dass vor ihnen einer der reichsten Menschen Sibiriens stand. Während er das Gebiet erkundete, reiste Alexander Michailowitsch inkognito und verließ manchmal den Lagerplatz, um Informationen über geheime Pfade in den nahegelegenen Dörfern zu sammeln.
Im Jahr 1885 wurde der Weg angelegt, und mehrere tausend Pud Getreide kamen nach Pechora. Die Hungersnot, die zuvor in dieser Region üblich war, ließ nach, und die Brotpreise für die Einheimischen sanken erheblich. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projekts zog Alexander Sibirjakow zunächst nach Batumi und dann nach Nizza. Nach der Revolution lebte er in äußerster Armut und starb im Alter von 84 Jahren.
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