Von 1979 bis 1991 funktionierte das Museum in Talnakh auf ehrenamtlicher Basis. Die ersten Exponate wurden von Geologen und Bauarbeitern, Veteranen von Talnakh, dem Museum übergeben. Darunter waren Fotos aus Familienarchiven, Proben von Erzen und Mineralien, ein Modell der Bohrinsel KZ-21, persönliche Gegenstände von Geologen und andere Objekte. 1991 wurde das öffentliche Museum in eine Filiale des Museums für die Geschichte der Erschließung und Entwicklung des Nördlichen Polarkreises umgewandelt.
Am 18. Mai 2012 wurde die Talnakh-Filiale des Museums nach der Renovierung wieder für Besucher geöffnet. Es gibt zwei ständige Ausstellungen: „Talnakh. Von der ersten Bohrung zu neuen Horizonten“ und „Bewohner der Taimyr-Reservate“. Außerdem gibt es einen kleinen Raum für temporäre Ausstellungen und einen Vortragsraum.
Jedes Jahr organisiert die Talnakh-Filiale des Museums in ihren Räumen sowie in Schulen, Kindergärten, Einrichtungen und Unternehmen 8 bis 10 neue Ausstellungen, führt über 30 soziokulturelle Veranstaltungen durch und bietet Beratungs- und Schulungsunterstützung für verschiedene Unternehmen, Organisationen und Bewohner des Gebiets Talnakh an. Im Durchschnitt besuchen etwa 120.000 Menschen die Filiale pro Jahr.
Heute ist das Museum Teil eines der größten kommunalen Zusammenschlüsse des Landes, dem „Museum Norilsk“.
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