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Die Schätze von Marie-Antoinette in Artek

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Im Jahr 1826 starb in ihrem krimischen Haus eine gewisse Gräfin de Gaché, ehemalige Hofdame am französischen Kaiserhof. Ihr Tod sorgte für Aufregung in der höheren Gesellschaft, denn die 70-jährige Frau besaß eine teure Halskette, die für Marie-Antoinette, die Frau des französischen Königs, bestimmt war. Die Situation wurde dadurch verschärft, dass die Gräfin de Gaché das Schmuckstück illegal erlangt hatte und tatsächlich keine Gräfin war.

Jeanne de Lamotte, die in einer armen Familie aufwuchs, schaffte es dank ihrer Energie, Intelligenz und Schönheit schnell in die höhere Gesellschaft und wurde im Alter von etwas über 20 Jahren Hofdame bei Marie-Antoinette. Dort knüpfte sie nützliche Kontakte und begann, mit List und Charme finanzielle Machenschaften zu betreiben. Doch, wie man sagt, brachte sie ihre Gier ins Verderben. De Lamotte machte sich an die Diamanthalskette der Königin.

Eines Tages wandte sie sich an Juweliere und behauptete, die Kaiserin wolle ein teures Schmuckstück erwerben. Nachdem sie die Halskette erhalten hatte, erklärte sie, dass sie nicht sofort bezahlen könne und dass dies Kardinal Louis de Rohan tun würde, den sie in die Irre führte, indem sie sagte, dass Antoinette ihn um Hilfe bitte. Der Kardinal zahlte teilweise bar und gab für den Rest Wechsel aus. Als die Zeit zur Rückzahlung des Schulden kam, wurde der Betrug aufgedeckt. De Lamotte wurde gefasst, gefoltert und zum Tode verurteilt, aber sie gelang es, während der Revolution ins Ausland zu fliehen.

In Russland ließ sie sich unter dem Namen Gräfin de Gaché nieder. Alexander I. betrachtete sie mit Verachtung und auf seinen Befehl wurde die Betrügerin aus Petersburg ins Krim verbannt. Dort lebte sie wohlhabend, aber die Herkunft ihres Reichtums blieb ein Rätsel, und die Halskette wurde in Frankreich nie gefunden. De Lamotte wurde auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt, aber in der sowjetischen Zeit wurde eine Straße darüber gebaut. Dennoch versuchten die Menschen lange Zeit, die Diamantanhänger zu finden, die, so sagt man, die Gräfin vor ihrem Tod vergraben hatte.

Geo-Punkt

Сокровища Марии-Антуанетты в Артеке

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