Im Zentrum des Klosters erhebt sich auf einem steilen Hügel die majestätische zweigeschossige Steinkathedrale, die der Auferstehung Jesu Christi gewidmet ist. Dieser Tempel wurde 1549 mit Mitteln des Fürsten von Beloser, Andrej Staritski, und seiner Frau Eufrosinia, die unter dem Namen Jewdokija das Klosterleben annahm, erbaut. Die Kathedrale hat fünf Kuppeln und ist mit einem eisernen Dach mit vier Neigungen bedeckt. Sie verfügt über sechs Altäre: fünf im Obergeschoss und einen im Untergeschoss. Auf der Nordseite schließt sich ein steinernes Vorhaus an den Tempel an, von wo aus der Eingang zum Tempel über eine Holztreppe mit zwei Plattformen beginnt. Auf der Südseite wurde ein großer steinerner Raum für die Sakristei angebaut. Sowohl das Vorhaus als auch die Sakristei wurden unter der Äbtissin Maurikija hinzugefügt. Die Gewölbe des Vorhauses werden von einer großen steinernen Säule gestützt, von der zwei große Bögen in die Kathedrale der Auferstehung Christi und der Smolensker Gottesmutter führen, und auf der Nordseite in die Altäre der Heiligen Großmärtyrerin Katharina und des Fürsten Dmitri. Im Tempel gibt es kleine Chöre. Der Hauptaltar ist dreiteilig, mit drei Halbbögen, die nach Osten zeigen. Der Ikonostase des Hauptaltars ist vierstöckig, aus Holz mit 12 Säulen und mit vergoldetem Schnitzwerk verziert. Die Zarenpforte ist ebenfalls aus Holz, mit vier kleinen Säulen.
Die Ikonen des Ikonostase sind bemerkenswert für ihren antiken Ursprung und ihren reichen Schmuck. Besonders auffällig sind die Ikonen der unteren Reihe, die 1,5 Arschin lang und 1,25 Arschin breit sind. Besonders hervorzuheben ist die Ikone der Auferstehung Christi rechts von der Zarenpforte, die den Abstieg des Herrn in die Hölle und Seine Himmelfahrt darstellt. Ihr Gewand ist mit Perlen auf Folie gestickt, und die Strahlen sind aus Gold. Danach folgt die Ikone des Herrn Allmächtiger mit einer silber-goldenen Krone, die mit 20 mittelgroßen, bunten Steinen geschmückt ist; das Gewand ist mit kleinen Perlen und bunten Steinen bestickt, der Hintergrund ist golden. Links von der Zarenpforte befinden sich die Ikonen der Gottesmutter Odihria und der Gottesmutter von Tolga, deren Gewänder ebenfalls mit Gold und Seide bestickt und mit kleinen Perlen verziert sind. Besonders hervorzuheben ist die Ikone der Heiligen Großmärtyrerin Katharina, die ihre Leiden darstellt und, der Legende nach, von Zar Iwan dem Schrecklichen geschenkt wurde. All diese alten Ikonen haben archäologische Bedeutung und sind ein Objekt besonderer Verehrung sowohl für die Nonnen des Klosters als auch für alle Besucher des Tempels.
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