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Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia (Bulgarien)

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Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert verbreitete das Russische Reich seinen Einfluss auf die kontrollierten Gebiete nicht nur politisch, sondern auch religiös. Architekten wurden zu Vermittlern dieses Einflusses, und in Bulgarien, Litauen und Polen entstanden große orthodoxe Kirchen und Kathedralen. Eine der bekanntesten unter den Russen ist die Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia. Diese Kathedrale wurde zum Symbol der bulgarischen Hauptstadt und zum größten religiösen Bauwerk in Bulgarien, das 5.000 Menschen Platz bietet.

Nach dem Russisch-Türkischen Krieg von 1877 und 1878 erhielt Bulgarien dank des russischen Kaisers und seiner Armee Autonomie innerhalb des Osmanischen Reiches. Zur Erinnerung an dieses Ereignis wurde 1879 beschlossen, eine Kathedrale zu bauen, jedoch begann der Bau aufgrund des Todes des ursprünglichen Projektarchitekten, Ivan Bogomolov, erst 1904. Für die Kathedrale wählte man den höchsten Punkt im Stadtzentrum. Obwohl der Tempel an Russland erinnern sollte, finden sich in seiner Gestaltung auch bulgarische Elemente. Zum Beispiel sind die Eichenholztüren des Haupteingangs mit Schnitzereien im alten bulgarischen Stil verziert. Im Inneren der Kathedrale befinden sich 82 Ikonen und über 200 Fresken, die von bulgarischen und russischen Künstlern geschaffen wurden.

Geo-Punkt

Собор Александра Невского в Софии (Болгария)

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