Unter dem blauen Dunst unter der goldenen Sonne, als ob sorglos und fröhlich, aber gleichzeitig angespannt und gnadenlos, fließt das Leben in Paris. Die Stadt erscheint mir wie ein Bild eines Kubisten, vielleicht weil ich mich fremd fühle und dem Zauber dieser griechischen Freiheit des Straßenlebens nicht erliege. Wie schwer ist es, im Lärm einer fremden Sprache, auf unbekannten Straßen, unter fremden Gesten, in der Bewegung einer fremden Natur zu sein, völlig frei. Dieses Gefühl überkommt mich plötzlich mit Verzweiflung, als ich am Brunnen auf dem Platz Saint-Michel stehe. Ich schaue auf all das bewegte Paris um mich herum und denke: 'Was für eine Last, ohne seinen Himmel, sein Zuhause, seine Veranda, seine Sprache, sein Volk, seine Heimat zu leben!' Natürlich ist das ein schwacher Moment, er wird vorübergehen, und ich werde das ganze ätzende Salz dieses Gefühls vergessen. Aber jetzt weiß niemand, wie ich, als ich neben den gelblich-braunen Wänden der Notre Dame stehe, zum ersten Mal in meinem heimatlosen Leben diesem gemächlichen Franzosen in altmodischer Kleidung mit dem grauen Bart, den Passagieren der bunten Autos an der Brücke und den Menschen in den wackelnden grünen Bussen, all diesen Franzosen, nur deshalb beneide, weil sie zu Hause sind und es ihnen in Paris gut geht. Plötzlich wird mir klar, dass ich kein Russland habe und niemals haben kann; das ist eine Chimäre, ein nächtlicher emigrantischer Wahn und Selbstberuhigung; das Leben ist einmal für immer verloren, und am Ende bleibt nur das klassische Gewicht fremder Schwellen und die Bitterkeit fremden Brotes.
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