Leider sind viele alte Gebäude in Rostow am Don bis heute nicht in Ordnung gebracht worden. Das Herrenhaus des Kaufmanns der zweiten Gilde Boris Korotkov weckt beim ersten Blick ein Gefühl der Traurigkeit. Dieses Haus, das an der Schwelle des 19. und 20. Jahrhunderts erbaut wurde, diente der Familie Korotkov bis zum Kommen der Bolschewiki als Wohnsitz.
Mit dem Kommen der sowjetischen Macht wurde das Haus beschlagnahmt, und das Schicksal seiner früheren Besitzer bleibt unbekannt. Ohne die nötige Pflege ist das zweigeschossige Gebäude verfallen und sieht jetzt kläglich aus, obwohl es dank seiner Robustheit noch steht. Das Gebäude ist in die Liste der Kulturdenkmäler aufgenommen, wurde jedoch nie renoviert.
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