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Mjasoedow, Fälscher

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In Deutschland hat die Familie Mjasoedow unerwartet Reichtum erlangt. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Wirtschaftskrise erschien ihr Wohlstand wie ein Festmahl während der Pest. „Woher habt ihr das Geld?“, fragten sie ihre leidenden Landsleute-Emigranten. „Druckt ihr es etwa selbst?".

Die Antwort wurde 1923 klar, als Mjasoedow zum ersten Mal wegen Währungsfälschung verhaftet wurde. Der Künstler hatte das Konzept des „Realismus“ zu wörtlich genommen und Banknoten von höchster Qualität hergestellt. Dabei fälschte er nicht schwache Mark, sondern stabile Pfund und Dollar.

Er übernahm die ganze Schuld (Malwina war in diesem Familiengeschäft für den Vertrieb zuständig) und verbüßte seine erste Strafe in dem bekannten Moabiter Gefängnis. Nachdem er die Gefängniskapelle mit Fresken geschmückt hatte, verdiente sich Ivan Grigorjewitsch die vorzeitige Entlassung und kam nach ein paar Jahren wieder in Freiheit.

Geo-Punkt

Мясоедов, фальшивомонетчик

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