Im Dezember 1999 erwarb der Unternehmer Andrei Worobjow, der 1995 ein Antiquitätengeschäft eröffnet hatte, für 1.500 Dollar ein abgebranntes zweigeschossiges Gebäude aus dem 19. Jahrhundert im Zentrum von Pereslawl in der Sowetskaja-Straße, Haus 11. Zuvor befanden sich hier kommunale Wohnungen. Der Bauingenieur Boris Kuzmitsch Abrashkin, ein Verwandter von Worobjow und technischer Direktor des Eisenmuseums, erhielt die Genehmigung zur Renovierung des Gebäudes und zur Privatisierung des Grundstücks.
Die Renovierung des Gebäudes dauerte drei Jahre und erforderte Investitionen in Höhe von 30.000 Dollar. Fast ebenso viel wurde für die Suche und den Erwerb von Eisen ausgegeben. Das Eisenmuseum wurde am 29. Juni 2002 eröffnet. Die meisten Eisen wurden auf dem Moskauer Vernissage in Ismailowo gekauft, einige interessante Exemplare wurden auf der Mülldeponie gefunden.
In den Jahren 2002 und 2004 war der Eintritt ins Museum kostenlos. Im Jahr 2006 blieb der Eintritt kostenlos, aber die Besucher konnten Geld in eine spezielle Box werfen. Später wurde der Eintritt kostenpflichtig.
Der Hauptteil des Einkommens, etwa 70 Prozent, erzielt das Museum durch den Verkauf von Eisen aus seinem Bestand zu Preisen von 100 bis 10.000 Rubel. Zwei Drittel des Einkommens stammen von der Sommer-Touristensaison von Mai bis September. Nach anderthalb bis zwei Jahren Betrieb hatte sich das Museum vollständig amortisiert und begann, Gewinn zu erzielen. In den Sommermonaten beträgt der Umsatz des Museums 70-100.000 Rubel pro Monat.
Monatlich besuchen 1.200 Personen das Museum. 95 Prozent der Besucher sind Moskauer, die übrigen kommen aus großen Städten Russlands und anderen Ländern. Im Juli 2003 eröffneten Andrei Worobjow und Dmitri Nikischkin das Teemuseum im Dorf Wesskowo bei Pereslawl, finanziert durch die Einnahmen des Eisenmuseums. Im Sommer beträgt das Einkommen des Teemuseums 50-70.000 Rubel pro Monat. Für Worobjow sind diese beiden privaten Museen die Hauptquelle seines Einkommens und nicht nur ein Hobby.
Die Sammlung des Eisenmuseums steht nicht im Zusammenhang mit der Stadt Pereslawl und umfasst mehr als 200 Eisen.
Im Erdgeschoss des Museums befindet sich ein Souvenirladen, im zweiten Stock sind die Eisen ausgestellt. Das zentrale Regal ist sieben Haupttypen von Eisen gewidmet: Heizgerät, mit einem Gusseisenheizmittel, Kohlen-, Dampf-, Spiritus-, Gas- und elektrisches Eisen.
Mehrmals im Jahr findet im Museum das Eisenfest statt, bei dem die Besucher die Eisen in Aktion ausprobieren können. Der Museologe und Doktor der Kunstwissenschaften Alexei Walentinowitsch Lebedew ist der Meinung, dass das Eisenmuseum eher einem Geschäft ähnelt, in dem das Wort „Museum“ zu Werbezwecken verwendet wird.
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