Das Museum „Gedächtnis“ befindet sich im Keller des Gebäudes des Zentralen Kaufhauses, nur wenige Schritte vom Hauptplatz der Stadt, dem Platz der Gefallenen Kämpfer, entfernt.
Das Stalingrader Kaufhaus, entworfen von der Architektin M. P. Tsubikova, wurde am 9. Juni 1938 eröffnet. Während der Schlacht von Stalingrad wurde das Gebäude stark beschädigt. Nach dem Krieg wurde es nach den Plänen des Architekten I. K. Beldowski wiederhergestellt. Seit dem 30. August 1960 ist das Gebäude gemäß dem Beschluss des Ministerrats der RSFSR in die Liste der Objekte von bundesweiter historisch-kultureller Bedeutung aufgenommen.
Das Zentrale Kaufhaus wurde weltweit bekannt, nachdem am 31. Januar 1943 hier der Stab der 6. Armee der Wehrmacht, einschließlich des Kommandierenden Feldmarschalls F. Paulus, von den Soldaten der 38. motorisierten Schützenbrigade gefangen genommen wurde. Dieses Ereignis inspirierte zur Schaffung einer Ausstellung des Museums „Gedächtnis“ im Jahr 2003 im Keller des Kaufhauses.
Im Februar 2012 wurde der Keller des Zentralen Kaufhauses in die Verwaltung des Museums-Reservats „Schlacht von Stalingrad“ übergeben. Im Mai desselben Jahres, am Vorabend des Siegestages, öffnete das Museum „Gedächtnis“, nun Teil des Museums-Reservats, seine Türen für die ersten Besucher.
Heute ist das Museum „Gedächtnis“ ein beliebter Ort für Wolgograder und Gäste der Stadt. Sein Markenzeichen ist die jährliche Rekonstruktion der Gefangennahme des Stabs der 6. Armee der Wehrmacht und F. Paulus. Die Mitarbeiter des Museums arbeiten aktiv mit der Jugend zusammen und führen Vorträge sowie interaktive Veranstaltungen für Schüler, Studenten von Fachschulen und Universitäten durch.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.