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Waffenmuseum im Tulaer Kreml

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Im Jahr 1985 erhielt das Museum das Gebäude der ehemaligen Erscheinungskirche, das speziell für diesen Zweck umgebaut wurde. Die Kirche, die von 1855 bis 1862 nach dem Entwurf des Architekten M. A. Michailow erbaut wurde, befand sich auf dem Gelände des Tulaer Kremls. Die Mittel für ihren Bau wurden hauptsächlich von den Einheimischen gesammelt. 1930 wurde die Kirche geschlossen und als Lager sowie später als Klub des DOSAAF genutzt. Zum Zeitpunkt der Übergabe an das Tulaer Waffenwerk war das Gebäude leer und verfiel: Kleine Trommeln und Kuppeln gingen verloren, Malereien und der Eichenboden verschwanden. Dank der Bemühungen des Werkes wurde das historische und architektonische Denkmal gerettet. 1996 erhielt das Museum den Status eines staatlichen Museums, und es wurde beschlossen, ein neues Gebäude zu errichten, um die erweiterte Sammlung moderner Waffen unterzubringen. Heute präsentiert das Museum auf dem Gelände des Kremls vielfältige Ausstellungen.

Die Ausstellung „Ehre der Uniform“ informiert über die Uniformen des Kaiserreichs Russland und die Bewaffnung der Armee des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Über hundert originale Objekte aus der Sammlung des Museums helfen, die Geschichte der russischen Militäruniform zu enthüllen.

Die Ausstellung „Durch die Jahrhunderte. Bögen und Armbrüste des 20., 21. Jahrhunderts“ zeigt Sportbögen und Armbrüste und erzählt von den Erfolgen sowjetischer und russischer Bogenschützen bei internationalen Wettbewerben und zeigt die Vielfalt moderner Wurfwaffen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Armbrüsten „Strelets“ und „Shaitan“, einzigartigen Entwicklungen von R. D. Chlynin.

Die Ausstellung „Zeitreise“ präsentiert eine Sammlung von Pfeilen, die von der Familie Kischenko geschaffen wurde. Hier sind 238 Objekte zu sehen, darunter wissenschaftliche Rekonstruktionen von Pfeilen verschiedener Epochen und Völker sowie originale archäologische Artefakte.

Die Ausstellung „Jagdwaffen des 17., 20. Jahrhunderts“ erzählt von der Entwicklung der Jagdwaffen. Zu den Exponaten gehören Steinschloss- und Perkussionsgewehre, Jagdmesser und ein einzigartiges Zündnadelgewehr aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Die Ausstellung „Verteidiger von Tula und den südlichen Grenzen Russlands“ widmet sich der Geschichte des Tulaer Kremls und der Abwehrlinie des 16.-17. Jahrhunderts. Hier sind etwa einhundert Objekte ausgestellt, darunter Rüstungsteile und verschiedene Arten von Waffen. Besonders interessant ist das Kostüm der „Strelets-Witwe“.

Die Ausstellung „Durch die Jahrhunderte. Bögen und Armbrüste des 20., 21. Jahrhunderts“ erzählt ebenfalls von den Errungenschaften heimischer Sportler und der Vielfalt moderner Wurfwaffen. Die Armbrüste „Strelets“ und „Shaitan“ nehmen unter den Exponaten einen besonderen Platz ein.

Geo-Punkt

Музей оружия в Тульском Кремле

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