Das Museum für die Geschichte des Innenministeriums wurde 1976 auf Anordnung des Ministers für Innere Angelegenheiten der TASSR, Salikh Yapeev, gegründet. Die Exponate für das Museum wurden aus der gesamten Republik gesammelt: Aus Kasan wurden Briefe an die Bezirksabteilungen der Polizei geschickt mit der Bitte, interessante Gegenstände zu senden. Im Laufe der Zeit begannen die Menschen, Dinge selbst zu bringen. In der Sammlung des Museums findet man eine Vielzahl von Uniformen, angefangen von der Uniform der NKWD-Mitarbeiter bis hin zu modernen kugelsicheren Westen. Außerdem gibt es im Museum eine sowjetische Telefonzelle, in der ein Anruf zwei Kopeken kostete, aber die Notdienste, einschließlich der Polizei, konnten kostenlos angerufen werden.
Ursprünglich befand sich das Museum im Kulturhaus von Menzhinsky, wo es nur zwei Ausstellungsräume gab. Im Jahr 2009 zog das Museum auf Anordnung des Ministers für Innere Angelegenheiten, Asgat Safarov, in ein neues Gebäude, das speziell für seine Bedürfnisse errichtet wurde. Jetzt nimmt es 400 Quadratmeter ein. Zum 300-jährigen Jubiläum des Dienstes im Jahr 2018 ist eine Erweiterung des Museums geplant: Es wird der erste Stock des Gebäudes übergeben, was die Schaffung eines Garderobenraums, von Vorlesungs- und Ausstellungsräumen, einem Raum für die Generäle des Innenministeriums und die Vergrößerung der Depots ermöglichen wird. Im Herbst wird das Museum für Renovierungsarbeiten schließen, und die aktualisierte Version wird im Januar 2018 eröffnet.
Das Museum des Innenministeriums ist nicht nur ein Raum mit Regalen. Es wird häufig von Schülern besucht, für die ein interaktiver Raum eingerichtet wurde. Hier können sie Uniformen anprobieren, ihr Wissen über die Straßenverkehrsordnung testen, ein Phantombild erstellen und Lehrfilme ansehen. Die Mitarbeiter des Museums hoffen, dass dies zur Bildung des Rechtsbewusstseins bei der Jugend beiträgt.
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