Die Ausstellung des Museums „Ivanovo-Textilien. Geschichte und Gegenwart“ widmet sich der Entwicklung der Textilproduktion in der Region Ivanovo von den alten Zeiten bis heute. Die Grundlage der Ausstellung bildet eine einzigartige Sammlung von Stoffen, deren Zusammenstellung bereits im späten 19. Jahrhundert begann. Besonderes Augenmerk liegt auf Textilprodukten als Werken der dekorativen und angewandten Kunst. Die Sammlung der Stoffe im Museum beeindruckt durch Vielfalt und spiegelt die volkstümlichen künstlerischen Traditionen wider, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben und den Geschmäckern breiter Bevölkerungsschichten in Russland entsprachen. Beispiele alter Ivanovo-Stoffe eröffnen einen bedeutenden Bereich des Volksschaffens in einem wenig erforschten Gebiet der künstlerischen Gestaltung von Stoffen.
Die neue Ausstellung „Slava Zaitsev. Leben=Kreativität“ wurde dank der Zusammenarbeit des Ivanovo-Staatlichen Geschichts- und Heimatmuseums benannt nach D.G. Burylin, des Moskauer Modehauses „Slava Zaitsev“ und der öffentlichen Organisation „Club „Geschäftsfrau“, mit Unterstützung der Regierung der Region Ivanovo, realisiert. Diese Ausstellung fügt sich harmonisch in das Entwicklungskonzept des Ivanovo-Stoffmuseums ein, das inhaltlich und anerkannt einzigartig im weltweiten Museumsraum ist. Sie zeigt die Verbindung von Tradition und Moderne, die darauf abzielt, die kontinuierliche dynamische Fortsetzung der Geschichte zu bewahren. Die Innovationskraft der neuen Ausstellung liegt im Verwischen der Grenze zwischen der musealen Stasis und der Dynamik des kreativen Prozesses, der die moderne und zukünftige Welt der Mode formt. Die Marke „Slava Zaitsev“ ist weltweit bekannt.
Der herausragende Designer und öffentliche Persönlichkeit, Volkskünstler Russlands, talentierter Dichter, verdienter Künstler, Preisträger staatlicher Auszeichnungen, Professor der Russischen Akademie der Wissenschaften, Ehrenbürger der Städte Paris und Ivanovo. Die Ausstellung erzählt von dem Phänomen eines Menschen, dessen Leben untrennbar mit der Kreativität verbunden ist. Die Besucher tauchen buchstäblich in den Lebensraum des Helden ein. Technische Mittel schaffen einen Präsenz-Effekt, der es ermöglicht, eine „lebendige“ Kommunikation des Meisters mit dem Publikum zu realisieren, in der er selbst Geschichten über sich und sein Werk teilt.
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